Lebensversicherungen werden bei der Vorsorge an Bedeutung verlieren
Lebensversicherungen werden künftig kein zentraler Baustein der Vorsorge für Privatanleger sein. Davon geht zumindest das Gros der Investment-Experten in Deutschland aus. Schuld daran ist, dass sich immer mehr Versicherer aus dem Garantiegeschäft zurückziehen.
Weil immer mehr Versicherungen das Geschäft mit konventionellen Lebensversicherungen aufgeben, glauben 53,4 Prozent der Investment-Experten in Deutschland, dass Lebensversicherungen künftig kein zentraler Baustein der Geldanlage oder Vorsorge für Privatanleger mehr sein werden.
84,3 Prozent rechnen damit, dass nicht versicherungsbasierte Geldanlage-Produkte wie Fonds stattdessen Mittelzuflüsse verzeichnen werden. Das zeigt eine Befragung des Verbands DVFA – der Standesorganisation von Investmentexperten in Deutschland. 1.400 Mitglieder hat der Verband.
„Eine wichtiger Faktor für die zukünftige Rolle von Lebensversicherungsprodukten – und damit für die Geschäftsmodelle vieler Versicherer – wird sein, ob die typischerweise eher risikoaversen Versicherungskunden chancen- aber auch risikoreichere Produktvarianten ohne Garantieverzinsung in der Breite annehmen werden“, sagt Ralf Frank, Generalsekretär der DVFA.
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