Mit Blick auf das SPD-Konzept zur Grundrente warnte FDP-Chef Christian Lindner in der „Bild“-Sendung „Die richtigen Fragen“ davor, auf eine Bedürftigkeitsprüfung zu verzichten – und begründete dies erneut mit dem Beispiel der „Zahnarztgattin“.
Davon gebe es „hunderttausende Fälle“, so Lindner. „Meine eigene Großmutter war ein solcher Fall einer Frau mit sehr kleiner Rente. Auch meine Urgroßmutter. Aber trotzdem waren die nicht arm, weil sie in einer Gemeinschaft mit meinem Großvater beziehungsweise Urgroßvater gelebt haben“, zitierte die dts Nachrichtenagentur den FDP-Chef.
„Das ist nicht treffsicher“
Hingegen habe Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) kein Problem damit, der Arztgattin Geld zu geben, so Lindner. „Aber er kann nicht sicherstellen, dass der Digitalpakt für die Schulen finanziert wird. Das ist nicht treffsicher“, fuhr der Politiker fort. „Wir müssen uns um die Leute kümmern, die wirklich bedürftig sind“, so das Fazit Lindners.
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