Sollte man heutzutage ein Rentenprodukt für ein Kind abschließen? Das ist eine berechtigte Frage. Die Zinsen sind im Keller, das Produkt wird nicht gefördert – wo soll da der Vorteil liegen? Zum dritten Mal hat das Institut für Vorsorge- und Finanzplanung (IVFP) einen entsprechenden Produkttest durchgeführt. Heraus kam, dass das Produkt durchaus empfehlenswert sein kann. Es enthält einen Sparbaustein, bietet aber auch Sicherheit.
„Kinderrentenversicherungen, vor allem fondsgebundene, haben den Vorteil, dass sie neben der Kapitalbildung gleichzeitig die Möglichkeit zur Absicherung bieten“, sagt Frank Nobis, IVFP-Geschäftsführer. „Auf diese Weise werden zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen.“ Das heißt, im Versicherungsmantel ist das Geld frei von Abgeltungssteuer geschützt, gleichzeitig ergibt sich über den langen Sparzeitraum durchaus ein lohnender Zinseszinseffekt.
Was aber zeichnet einen guten Anbieter aus? Das IVFP hat 65 Tarife von 25 Anbietern auf bis zu 86 Kriterien hin untersucht. Unterschieden wurde zwischen klassischen Tarifen, fondsgebundenen mit und ohne Beitragsgarantie sowie Index-Tarifen und Klassik Plus.
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Wegen der langen Laufzeiten ist vor allem die flexible Vertragsgestaltung wichtig: flexible Zuzahlungen, Kapitalentnahmen und Beitragspausen. Diese Flexibilität darf jedoch nicht zu teuer bezahlt werden, zum Beispiel mit hohen Gebühren.
Schließlich sollte man beim Abschluss darauf achten, dass das Produkt eine Nachversicherungsgarantie bietet. Damit ist es möglich, den Versicherungsschutz ohne erneute Gesundheitsprüfung zu erhöhen.
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