Tagesgeld, Aktien und Co.

Das sind die beliebtesten Geldanlagen der Deutschen

Zu den beliebtesten Geldanlagen der Deutschen gehören weiterhin Tagesgeld und Festgeld. Welche Anlageprodukte die Deutschen noch bevorzugen, hat die Postbank in einer Online-Befragung herausgefunden.
Frau mit Kind, die zusammen ein Sparschwein befallen: Knapp drei Viertel aller Deutschen legt Geld für künftige Ausgaben zurück.
© picture alliance / dpa-tmn | Christin Klose
Frau mit Kind, die zusammen ein Sparschwein befüllen: Knapp drei Viertel aller Deutschen legt Geld für künftige Ausgaben zurück.

Wenn es um ihre Geldanlagen geht, gehen die Deutschen gern auf Nummer sicher. Daher gehören Tagesgeld und Festgeld seit Jahren zu den beliebtesten Geldanlagen. 32 Prozent der Befragten gaben dies auch in einer aktuellen repräsentativen Umfrage an. Das Marktforschungsteam von Yougov befragte im April 2024 im Auftrag der Postbank 2.140 Personen ab 18 Jahren.

Fast ebenso beliebt bei den Befragten wie das Tages- und Festgeld sind das eigene Girokonto und Bargeldreserven. 30 Prozent gaben dies an. „Es ist immer gut, wenn Menschen sparen. So baut man ein finanzielles Polster auf, um sich Wünsche zu erfüllen oder unvorhersehbare Ausgaben stemmen zu können“, sagt Frank Kuczera von der Postbank.

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Weitere beliebte Geldanlagen der Deutschen aus der Befragung im Überblick:
  • Aktieninvestments mit einem Anteil von 13 Prozent
  • Immobilien mit einem Anteil von 11 Prozent
  • Sonstige Vermögenswerte mit einem Anteil von 5 Prozent
  • Rohstoffanlagen mit einem Anteil von 1,5 Prozent
  • Beteiligungen mit einem Anteil von 0,3 Prozent

Generell legen knapp 75 Prozent der Befragten Geld für künftige Ausgaben zurück. Nur knapp 18 Prozent bilden keine Rücklagen. Wer für seine Ersparnisse in erster Linie ertraglose Geldanlagen sucht, sorgt mit dieser Entscheidung aber für ein Verlustgeschäft.

Geld auf dem Girokonto verliert durch Inflation an Wert

„Geld, das auf dem Girokonto geparkt oder zu Hause verwahrt wird, verliert nach und nach an Wert“, so Kuczera. Denn bereits geringe Inflationsraten wirkten sich negativ auf die Kraufkraft dieser Ersparnisse aus. „Nur wenn mit der Anlage Erträge erzielt werden, die höher sind als die Inflation, erzielt man einen realen Gewinn“, so Kuczera weiter.

Generell raten Finanzexperten dazu, dass sich Personen eine finanzielle Reserve anzulegen. Diese sollte ausreichen, um damit drei Monate lang die Lebenshaltungskosten zu decken. Und es gebe durchaus Geldanlagen, bei denen das Geld ebenso flexibel und kurzfristig verfügbar sei wie auf dem Girokonto, sagt Kuczera. Dafür gut geeignet sei das Tagesgeld.

Geldanlagen sind in der EU sehr gut geschützt

Über Tagesgeldeinlagen könnten Kunden jederzeit verfügen und erhielten gleichzeitig eine Rendite für ihre Ersparnisse. Und die Sicherheitsstandards beim Tagesgeld seien genauso hoch wie beim Girokonto. Denn diese Gelder unterlägen der sogenannten Einlagensicherung.

Innerhalb der Europäischen Union sind Bankeinlagen bis zu 100.000 Euro pro Kunde und Bank gesetzlich geschützt. Viele Kreditinstitute gehören zusätzlich dem Einlagensicherungsfonds des Bundesverbands deutscher Banken an. Dieser Fonds erhöht die Summe der geschützten Ersparnisse um ein Vielfaches dieses Betrags.

Autorin

Barbara Bocks ist seit 2011 als Journalistin im Wirtschafts- und Finanzbereich unterwegs. Von Juli 2024 bis Dezember 2025 war sie als Redakteurin bei der Pfefferminzia Medien GmbH angestellt.

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Eine Antwort

  1. Hallo Frau Bocks,
    glauben Sie das selbst, wenn Sie behaupten, „Geldanlagen sind in der EU sehr gut geschützt“?
    Und wer zahlt, wenn zu viele (in der näheren Zukunft) auf einmal Schutz suchen?
    Guten Start in die neue Woche!
    Friedrich W. Miebach

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