Die Generali will sich bei Sachversicherungen und in der Vermögensverwaltung in den kommenden Jahren verstärken. Das gab Vorstandschef Philippe Donnet laut Handelsblatt am Mittwoch bei der Präsentation der aktuellen Konzernzahlen in Triest bekannt.
Um das zu erreichen, hat sich der italienische Versicherungskonzern in diesem Jahr unter anderem von den Landesgesellschaften Belgien und den Niederlanden getrennt (Einnahmen dadurch 1,5 Milliarden Euro), sowie jüngst die Bestände der deutschen Lebensversicherungstochter an den Bestandsverwalter Viridium verkauft (Einnahmen voraussichtlich rund 1,8 Milliarden Euro). Die Finanzaufsichtsbehörde Bafin muss der Transaktion allerdings noch zustimmen.
Wo genau die Generali zukaufen will, erklärte Donnet am Mittwoch nicht. Er kündigte vielmehr an, im November die konkrete Konzern-Strategie für die kommenden drei Jahre vorstellen zu wollen.
Laut eigener Angaben erwirtschaftete die Generali im ersten Halbjahr so viel Gewinn wie seit zehn Jahren nicht mehr. 1,33 Milliarden Euro betrug der Nettogewinn – ein Plus von 8,8 Prozent. Das operative Ergebnis lag bei 2,53 Milliarden Euro (plus 2,7 Prozent). Der Bereich Leben legte um 2,9 Prozent auf 1,55 Milliarden Euro zu, Sach um 3,8 auf 1,1 Milliarden Euro.
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