Fast jeder zweite Rentner (42 Prozent) in Deutschland muss mit einem Netto-Einkommen von weniger als 1.250 Euro im Monat auskommen. Das sind rund 7,5 Millionen Menschen. Das berichtet das Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND) und bezieht sich dabei auf Daten des Statistischen Bundesamts. Angefragt hatte sie der Linken-Abgeordnete Dietmar Bartsch.
Und die Zahlen haben es in sich, weil sie die Realität in der Rentenversicherung abseits vom Gesamtdurchschnitt und prozentualen Erhöhungen zeigen. Demnach kommt etwa jeder vierte Rentner (26,4 Prozent) auf ein Netto von weniger als 1.000 Euro. Davon betroffen sind vor allem Frauen: Von ihnen landet mehr als jede zweite unter der erwähnten Marke von 1.250 Euro.
Bartsch bezeichnet dieses Ergebnis seiner Anfrage als Armutszeugnis. Deshalb fordert er, dass in diesem Jahr die Rente einmalig und zusätzlich um 10 Prozent steigen möge, um zumindest die Inflation auszugleichen.
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