Bestimmte Fonds der Allianz-Tochter AGI hatten während des Corona-Crashs hohe Verluste gemacht. Daraufhin verklagten US-amerikanische Großinvestoren den Konzern. In vier Fällen ist es nun zu einem Vergleich gekommen.
Allianz-Flaggen: Der Konzern sieht sich Schadenersatzforderungen US-amerikanischer Großinvestoren gegenüber.
Die Allanz-Tochter Allianz Global Investors (AGI) hat mit Schadenersatzforderungen von US-amerikanischen Großinvestoren zu tun. Grund sind hohe Verluste bestimmter Fonds, die im Zuge der Corona-Krise entstanden sind. AGI sei dabei von der vereinbarten Kapitalanlagestrategie abgewichen, schimpften die Investoren und verklagten den Konzern auf Schadenersatz (wir berichteten).
Nun hat die Allianz mit 4 der insgesamt 25 betroffenen Anleger Vergleiche geschlossen, berichtet das „Handelsblatt“ auf Basis von Unterlagen des Bezirksgerichts New York. Dabei soll es sich um mehrere Einheiten der Krankenversicherungsorganisation Blue Cross Blue Shield sowie um den Pensionsfonds des Rüstungskonzerns Raytheon handeln. Wie viel die Allianz dabei gezahlt hat, wurde nicht öffentlich gemacht.
Insgesamt soll es sich bei der Sache um einen Schaden von 4 bis 6 Milliarden Euro handeln, heißt es. Die Allianz hat dafür bereits Rückstellungen in Höhe von 3,7 Milliarden Euro gebildet.
Autorin
Karen
Schmidt
Karen Schmidt ist seit Gründung von Pfefferminzia im Jahr 2013 Chefredakteurin des Mediums.
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