Niedrigster Wert seit 25 Jahren

Weniger als 40 Prozent der Deutschen können aktuell sparen

Lebensmittel, Sprit, Energie – die anhaltende Preisexplosion in vielen Lebensbereichen raubt vielen Deutschen den finanziellen Freiraum, Geld zurückzulegen. Einer Umfrage zufolge ist die Zahl derjenigen, die sparen können, zuletzt auf weniger als 40 Prozent gesunken. Das ist der niedrigste Wert seit 25 Jahren.
Kaputtes Sparschwein
© picture alliance / Frank May | Frank May
Ein geplündertes Sparschwein: Die Preisexplosion in vielen Lebensbereichen hat Auswirkungen auf das Sparverhalten der Deutschen.

Die Zahl derjenigen, die aktuell für bestimmte Zwecke sparen können, ist auf 39,3 Prozent gesunken. Das hat die jüngste Sommerumfrage des Verbands der Privaten Bausparkassen ergeben.

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Laut den Autoren ist das der niedrigste Wert, der jemals in dieser Umfragereihe gemessen wurde. Die erste Auflage stammt aus dem Jahr 1997. Zum Vergleich: Im Frühjahr 2022 hatten noch 42,4 Prozent angegeben, Geld zurücklegen zu können.

„Die Preisexplosion macht den Menschen zu schaffen“, kommentiert Christian König, Hauptgeschäftsführer des Verbands der Privaten Bausparkassen, die Studienergebnisse. „Zum Sparen bleibt vielfach nichts mehr übrig.“

Im Detail haben sich die Zahlen wie folgt verändert:

Das Sparmotiv „Altersvorsorge“ verzeichnete einen Rückgang von 59 Prozent auf 57 Prozent. „Konsum“ – verstanden als Sparen für spätere größere Anschaffungen – nannten jüngst nur noch 49 Prozent nach zuletzt 53 Prozent. Ihr Niveau halten konnten dagegen die Sparmotive „Wohneigentum“ mit 44 Prozent und „Kapitalanlage“ mit 33 Prozent (siehe Grafik).

Leichten Zuwachs erlebte indes der „Notgroschen“: Hier ging es von 5 Prozent im Frühjahr auf nun 6 Prozent nach oben. Weitere 3 Prozent sparen zudem noch für die „Ausbildung der Kinder“ – nach zuvor 4 Prozent.

Sparmotive im Sommer 2022 / Weiterer Text über ots und www.presseportal.de/nr/29403 / Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke unter Beachtung ggf. genannter Nutzungsbedingungen honorarfrei. Veröffentlichung bitte mit Bildrechte-Hinweis.

Autorin

Juliana Demski gehörte dem Pfeffi-Team seit 2016 an. Sie war Redakteurin und Social-Media-Managerin bei Pfefferminzia. Das Unternehmen hat sie im Januar 2024 verlassen.

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