Das Institut für Vorsorge und Finanzplanung (IVFP) hat sich in seinem jüngsten Rating mit der Basisrente auseinandergesetzt, auch bekannt als Rürup-Rente. Und siehe da: Vorsorgern steht eine sehr ordentliche Auswahl zur Verfügung. Denn von 104 untersuchten Tarifen von 41 Anbietern schneiden 38 „exzellent“ ab und 56 „sehr gut“.
Das IVFP unterteilte das Angebot in die Kategorien klassisch, Klassik Plus, fondsgebunden mit und ohne Garantien, Comfort und Index. Die Gesamtergebnisse setzen sich aus 78 Einzelkriterien aus den Teildisziplinen Unternehmensqualität (35 Prozent), Rendite (35 Prozent), Flexibilität (20 Prozent) und Transparenz/Service (10 Prozent) zusammen. Der Wert in Klammern gibt an, wie stark der Teil gewichtet ist.
Die Ergebnisse des Ratings nach Kategorien unterteilt finden Sie hier. Wie immer sind dort nur jene Anbieter mit den Gesamtnoten „exzellent“ und „sehr gut“ aufgeführt. Damit will das IVFP sicherstellen, dass auch Anbieter mit noch offensichtlichen Mängeln an dem Rating teilnehmen. Sie müssen nicht fürchten, öffentlich abgestraft zu werden.
Insgesamt lässt sich festhalten, dass die IVFP-Leute offenbar große Freunde der Rürup-Rente sind. „Wenn man der Stimmung am Markt trauen darf, könnte sich die Basisrente endlich zu einem Evergreen entwickeln, so häufig wurde auf der DKM 2023 darüber gesprochen“, lassen sie verlauten. Und zählen gleich mal ein paar Vorteile auf:
„Das führt zu einer äußerst positiven Wirkung“, sagt IVFP-Geschäftsführer Michael Hauer, „da die Basisrente nicht die Bedingung einer Bruttobeitragsgarantie besitzt, hat man völlige Freiheit bei der Wahl der Anlagestrategie. Ein staatlich geförderter Wertpapierkauf, wenn man so will.“
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