Kaufkraftverlust

Inflation wird zum Risiko für die Altersvorsorge

Eine dauerhafte Inflation führt zu enormen Kaufkraftverlusten und gefährdet damit die Altersvorsorge. Das zeigt eine aktuelle Berechnung im Auftrag des Fachmagazins „Elite Report“. Bei 7 Prozent Inflation büßt vorhandenes Kapital nach vier Jahren bereits ein Viertel seiner Kaufkraft ein.
© Wirestock / Freepik.com
Die Geldscheine sind noch da – nur man kriegt weniger dafür: Das ist der Fluch der Inflation.

Der mit den anhaltend hohen Inflationsraten einhergehende Kaufkraftverlust entwickelt sich immer mehr zum Risiko für die Altersvorsorge. „Die meisten Menschen unterliegen der Nominalwert-Illusion und glauben, dass ein Euro eben ein Euro bleibt“, sagt Hans-Kaspar von Schönfels, Chefredakteur des Fachmagazins „Elite Report“. Aber das sei eben genau nicht der Fall.

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Um die Wirkung der Inflation zu verdeutlichen, hat die österreichische Privatbank Schelhammer Capital im Auftrag der Elite-Report-Redaktion eine entsprechende Zinseszins-Tabelle aufgestellt. Danach verliert das vorhandene Kapital bei einer andauernden Inflationsrate um die 7 Prozent bereits nach vier Jahren ein Viertel seiner Kaufkraft im Vergleich zu heute. Nach zehn Jahren hat sich bei der angenommenen Inflation die Kaufkraft halbiert. Damit hätte dann ein Vermögen von einer Million Euro nur noch eine Kaufkraft von 483.982 Euro.

Diese Entwicklung werde für die Alterssicherung und Vermögensplanung zu einem immer wichtigeren Aspekt, betont von Schönfeld: „Allein um den Kaufkraftverlust auszugleichen, sind heute kaum erzielbare Renditen von Kapitalanlagen notwendig. Dieser Fakt sollte bei der Festlegung des geplanten Vermögens zum Eintritt in den Ruhestand unbedingt mit einbezogen werden.“

 

Autorin

Karen

Schmidt

Karen Schmidt ist seit Gründung von Pfefferminzia im Jahr 2013 Chefredakteurin des Mediums.

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