Die FDP möchte die Altersvorsorge hierzulande stärker auf die Kapitalmärkte ausrichten. Nach ihren Plänen soll es künftig etwa ein gefördertes privates Altersvorsorgedepot geben. Das steht in einem Papier des Wirtschaftsforums der FDP-Bundestagsfraktion, über welches das „Handelsblatt“ berichtet (kostenpflichtig).
Dann könnten auch Produkte wie ETF-Sparpläne staatlich gefördert werden. Das Finanzministerium will im Spätsommer einen entsprechenden Gesetzentwurf vorlegen.
Auch das Rentenpaket II, das den Aufbau eines Generationenkapitals in der gesetzlichen Rente vorsieht, will die FDP noch weiterdrehen. „Im aktuellen Entwurf für ein Rentenpaket II etwa ist der historische Einstieg in einen Kapitalstock auf dem Aktienmarkt bereits angelegt“, so Johannes Vogel gegenüber dem „Handelsblatt“.
Hier müsse die Ampel-Koalition aber noch mutiger werden, fordert der erste Parlamentarische Geschäftsführer der FDP-Fraktion. „Zum Beispiel, indem wir dem Modell der Aktienrente nach schwedischem Vorbild mit individuellen Konten und Ansprüchen noch näherkommen“, so Vogel. 2 Prozent des Rentenbeitrags könnten dann am Kapitalmarkt angelegt werden – daraus sollen die Bürger individuelle Rentenansprüche erwerben.
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