Das Institut für Vorsorge und Finanzplanung (IVFP) hat sich in seinem neuen Rating die Lebensversicherer vorgenommen. 87 sind es insgesamt an der Zahl, und 24 von ihnen erreichten die Top-Note „exzellent“. Weitere 37 erreichten ein „sehr gut“. Die übrigen listet das IVFP wie immer nicht auf (warum, das begründet Institutschef Michael Hauer hier).
In seinem LV-Unternehmensrating wolle man die Stärken und Schwächen des jeweiligen Versicherungsunternehmens objektiv darstellen, heißt es vom Institut. Um diese Objektivität zu gewährleisten, überprüfe man die Unternehmenskennzahlen durch ein Benchmarksystem und lege dabei besonderer Wert auf die Wechselwirkungen der einzelnen Kriterien. Schließlich steht jeder Wert nicht immer nur für sich, sondern beeinflusst auch andere Werte.
Dabei untersuchen die Analysten hauptsächlich jene Werte, die sich aus den Zahlenwerken der Lebensversicherungsunternehmen respektive dessen Einbettung in eine Unternehmensgruppe (Konzernbericht) und aus öffentlich zugänglichen Quellen (Geschäftsbericht, Bafin-Berichte) herauslesen lassen.
„Um unerwünschte hohe Gewichtungen durch Korrelation bei den Einzelwerten zu verhindern, kommen entsprechende mathematische Mechanismen zum Einsatz“, erklärt Hauer. 210 Punkte werden anhand von 24 Kriterien vergeben, aufgeteilt in die Kategorien Stabilität, Sicherheit, Ertragskraft und Markterfolg.
Ein Sonderfall ist die neugegründete Signal Iduna Lebensversicherung (Rating „sehr gut“). Dort mussten sich die Analysten mit Zahlen aus dem ersten Geschäftsjahr begnügen. Sie sind somit nur eingeschränkt mit den anderen vergleichbar, die auf fünfjährigen Zeiträumen beruhen.
Folgende Lebensversicherer schneiden im Rating „exzellent“ ab (nach Alphabet sortiert):
Die Ratings insgesamt können Sie hier abrufen.
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