Gerade bei Unter-45-Jährigen

Vertrauen in Wertpapiere als Altersvorsorge steigt

Die Corona-Pandemie hat bei vielen Bundesbürgern zu einem Umdenken geführt, was ihre Altersvorsorge angeht. Wie eine aktuelle Umfrage zeigt, steigt das Vertrauen in Wertpapiere, während weniger Leute an die Nachhaltigkeit der gesetzlichen Rente glauben. Hier kommen die Details.
Ein Mann prüft Aktienkurse auf seinem Smartphone.

Jeder zweite Berufstätige in Deutschland baut am ehesten auf die eigenen vier Wände als Altersvorsorge. Gegenüber Immobilien ist das Vertrauen am größten. Bei der gesetzlichen Rente ist das nur bei 22 Prozent der Fall. Unter zehn zur Auswahl stehenden klassischen Möglichkeiten liegt die gesetzliche Rente damit hinter privaten Lebens- oder Rentenversicherungen, denen gut jeder Vierte am meisten vertraut (24 Prozent). Im Vertrauens-Ranking bedeutet dies für die gesetzliche Rente nur Platz 3.

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Das ist das Ergebnis einer bundesweiten Umfrage der HDI Lebensversicherung unter 3.633 Berufstätigen ab 15 Jahren. Die Corona-Pandemie hat dabei durch aus für einige Verschiebungen im Vertrauen gesorgt. So ist bei jedem dritten Berufstätigen das Vertrauen in die eine eigene Immobilie als Altersvorsorge seit Corona gestiegen. Bei Sparkonten und der gesetzlichen Rente hingegen hat jeder vierte Beschäftigte Vertrauen verloren.

Und: Aktien, Anleihen und Fonds werden heute von fast jedem fünften Berufstätigen (19 Prozent) als Form der Altersvorsorge genannt, zu der am meisten Vertrauen besteht. Sie liegen damit deutlich vor Spareinlagen (14 Prozent) oder Wertgegenständen wie Gold oder Schmuck (13 Prozent). Bei jungen Berufstätigen und denen ab 65 Jahren sind die Vertrauenswerte für Wertpapiere sogar noch deutlich höher als bei den übrigen.

Unter-45-Jährige vertrauen Aktien mehr als gesetzliche Rente

Bei Erwerbstätigen unter 45 Jahren hat inzwischen jeder Fünfte (20 Prozent) das größte Vertrauen in Aktien, Anleihen und Fonds beim Aufbau der Altersvorsorge. Die gesetzliche Rente dagegen hat in der Corona-Zeit per saldo stark an Vertrauen verloren.

Im Ergebnis sehen jetzt nur noch 16 Prozent der Befragten die gesetzliche Rente als vertrauenswürdigste Altersvorsorgeform an. Zum Vergleich: Bei Beschäftigten ab 45 Jahren aufwärts sind es fast doppelt so viele (30 Prozent), obwohl auch hier in der Corona-Zeit die gesetzliche Rente viel Zutrauen eingebüßt hat.

Autorin

Karen

Schmidt

Karen Schmidt ist seit Gründung von Pfefferminzia im Jahr 2013 Chefredakteurin des Mediums.

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