Nichts geht den Deutschen über Sicherheit – zumindest bei der Geldanlage. In einer im Januar durchgeführten Forsa-Studie im Auftrag der Barmenia-Gothaer Asset Management nannten 47 Prozent der befragten Bundesbürger Sicherheit als wichtigsten Aspekt. Für 26 Prozent ist Flexibilität der Anlage das entscheidende Argument. Rendite ist nur für 13 Prozent ausschlaggebend und Nachhaltigkeit für 8 Prozent.

„Geldanlage wird weiterhin als Instrument zur Sicherung der eigenen Stabilität verstanden, weniger als reine Renditechance“, folgert Anton Buchhart, Vorstand Barmenia-Gothaer Asset Management. „Die hohe Sicherheitsorientierung ist Ausdruck eines wachsenden Bedürfnisses nach Planbarkeit in unsicheren Zeiten.“
Die Vorliebe für Sicherheit zeigt sich auch bei der Produktpräferenz. 75 Prozent der Befragten bevorzugen Anlageprodukte mit garantiertem Auszahlungsbetrag – selbst dann, wenn sie dafür auf höhere Rendite verzichten müssten.
Buchhart sieht den Wunsch nach Sicherheit mittel- bis langfristig nicht unbedingt als Gegensatz zu Vermögenswachstum. Allerdings ergänzt er: „Sicherheit im Sinne einer täglichen vollen Verfügbarkeit kann zu keinem nennenswerten Vermögensaufbau führen.“
Die Studie zeigt zudem eine Verschiebung in der Risikowahrnehmung. Im Vorjahr löste der Klimawandel die größten Befürchtungen aus, in der aktuellen Umfrage sehen ihn noch 78 Prozent als Risiko. 83 Prozent der Befragten bereiten globale politische Veränderungen Sorgen.
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