Für 2022

Axa, Nürnberger und LV 1871 mit konstanten Überschussbeteiligungen

Drei weitere Lebensversicherer haben ihre Überschussbeteiligungen für 2022 deklariert. Sowohl bei Axa als auch bei Nürnberger und der Lebensversicherung von 1871 (LV 1871) bleibt die laufende Verzinsung für Kunden im kommenden Jahr konstant, berichten die Versicherer in ihren Pressemitteilungen.
© picture alliance / Daniel Kalker | Daniel Kalker
Fahnen vor dem Deutschlandsitz der Axa in Köln: Der Versicherer hat – wie auch die Nürnberger und die LV 1871 – seine laufende Verzinsung für 2022 bekannt gegeben.

Drei Lebensversicherer haben dieser Tage ihre Überschussbeteiligungen veröffentlicht: Axa, Nürnberger und LV 1871. Alle drei geben bekannt, die laufende Verzinsung auch im Jahr 2022 konstant halten zu wollen.

Sowohl Axa als auch ihre Zweigniederlassung DBV (Deutsche Beamtenversicherung Lebensversicherung) haben angekündigt, ihren Versicherten 2022 für Renten- und Kapitallebensversicherungen mit laufender Beitragszahlung unverändert eine laufende Verzinsung von 2,6 Prozent anzubieten. Die Gesamtverzinsung hält sich ebenfalls stabil und liegt wie im vergangenen Jahr einschließlich Schlussgewinnanteil und Sockelbeteiligung an den Bewertungsreserven bei durchschnittlich 3,1 Prozent für konventionelle Verträge.

Auch bei der Nürnberger Lebensversicherung verändert sich nichts an der Überschussbeteiligung. Wer bei der Nürnberger eine konventionelle Lebens- oder Rentenversicherung abgeschlossen hat, erhält für das Jahr 2022 weiterhin eine laufende Verzinsung von 2,25 Prozent. Zusammen mit den Schlussüberschüssen liegt die Gesamtverzinsung im kommenden Jahr bei rund 2,50 Prozent. Hinzu kommt noch eine Beteiligung an den Bewertungsreserven.

Die LV 1871 bietet ihren Kunden im Jahr 2022 – ebenfalls unverändert – eine laufende Verzinsung von 2,4 Prozent an – 0,25 Prozent aus dem Rechnungszins und 2,15 Prozent aus der Zinsdividende für Neuverträge ab 1. Januar 2022. Die Gesamtverzinsung beträgt damit inklusive Bewertungsreserven bis zu 3,35 Prozent. Unverändert bleiben die Leistungen aus Schlussüberschussanteilen und Bewertungsreserven in Höhe von 0,95 Prozent für Verträge gegen laufende Beitragszahlung beziehungsweise 0,65 Prozent für Verträge gegen Einmalbeitrag, wie die LV 1871 weiter mitteilt.

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Autorin

Juliana Demski gehörte dem Pfeffi-Team seit 2016 an. Sie war Redakteurin und Social-Media-Managerin bei Pfefferminzia. Das Unternehmen hat sie im Januar 2024 verlassen.

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