Frauen müssen stärker fürs Alter vorsorgen

Wenn es um das Thema Altersvorsorge bei Frauen geht, besteht eindeutiger Nachholbedarf. Fünf Jahre länger leben die Damen im Schnitt. Trotzdem sorgen sie kaum für ihre Rente vor. Das kann sich schnell zu einem echten Problem entwickeln.

Die Kombination aus Kindererziehung und  durchschnittlich ein Fünftel weniger Gehalt als Männer, führt zu einem Rentenanspruch in halber Höhe. Liegt die durchschnittliche Rente bei 1.176 Euro, wird schnell das Problem klar. Von 588 Euro seinen  Lebensabend zu bestreiten, ist angesichts steigender Mieten und Lebenshaltungskosten nahezu unmöglich.

Deshalb sollten Berater Frauen jetzt auf ihre Sondersituation hinweisen. Zieht man die Absenkung des Garantiezinses als zusätzliches Risiko heran, wird deutlich, warum Frauen noch in diesem Jahr Vorsorge für den Ruhestand betreiben sollten.

So führt die Absenkung des Garantiezinses im Ergebnis zu einer bis zu 20 Prozent niedrigeren Rendite in Sachen Altersvorsorge, wodurch Frauen durch Zögern erneut ein Fünftel Ihres Anspruches verlieren.

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