Das Altersvorsorgedepot kommt. Martin Gattung zeigt im kostenfreien Mentoring, wie Makler Produktauswahl, Riester-Bestand und Kundenansprache rechtzeitig strukturieren. Melden Sie sich jetzt in der Aeiforia-Community an und sichern Sie sich Ihren Platz.
Das Altersvorsorgedepot kommt. Martin Gattung zeigt im kostenfreien Mentoring, wie Makler Produktauswahl, Riester-Bestand und Kundenansprache rechtzeitig strukturieren. Melden Sie sich jetzt in der Aeiforia-Community an und sichern Sie sich Ihren Platz.
Die geplante Reform der staatlich geförderten privaten Altersvorsorge ist in einem großen Teil der Bevölkerung bislang kaum angekommen. Das geht aus einer repräsentativen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Forsa hervor, die sie im Auftrag des Versicherers Barmenia-Gothaer durchgeführt hat.
Demnach kennt rund ein Drittel der Befragten die aktuellen Reformpläne überhaupt nicht. Insgesamt gaben 67 Prozent an, von der Reform zumindest schon einmal gehört zu haben.
Besonders ausgeprägt ist die Wissenslücke bei jungen Menschen: Mehr als die Hälfte der 18- bis 29-Jährigen hat noch nichts von der Reform und den daraus entstehenden neuen Vorsorgeprodukten gehört. Die Bekanntheit steigt der Studie zufolge mit zunehmendem Alter der Befragten.
Auch unter denjenigen, die von der Reform bereits gehört haben, ist der Wissensstand niedrig: 65 Prozent schätzen ihr Wissen über Inhalte und Auswirkungen als schlecht oder sehr schlecht ein. Dabei zeigen sich deutliche Unterschiede zwischen den Geschlechtern: Während 57 Prozent der Männer ihren Informationsstand als eher oder sehr schlecht bewerten, sind es bei den Frauen 72 Prozent.
Unabhängig davon, ob die Reform bereits wahrgenommen wurde, gehen 67 Prozent der Befragten davon aus, dass die neuen Vorsorgeprodukte komplex oder sehr komplex sein werden. Nur 21 Prozent rechnen mit einfachen Lösungen.
Insgesamt sehen 69 Prozent der Befragten für sich selbst eher keinen oder nur geringen Beratungsbedarf. Bei genauerer Betrachtung nach Altersgruppen zeigt sich jedoch ein anderes Bild: Unter den 18- bis 29-Jährigen hält jede zweite Person den Beratungsbedarf für hoch oder sehr hoch. Mit steigendem Alter nimmt dieser Anteil ab – auf 38 Prozent bei den 30- bis 44-Jährigen, 31 Prozent bei den 45- bis 59-Jährigen und 16 Prozent bei den über 60-Jährigen.
Für die Erhebung befragte Forsa zwischen dem 22. und 27. Mai 2026 telefonisch 1.002 nach einem systematischen Zufallsverfahren ausgewählte Bürgerinnen und Bürger ab 18 Jahren. Auftraggeberin ist die Barmenia-Gothaer.
Eine Plattform, die liefert: aktuelle Informationen, praktische Services und einen einzigartigen Content-Creator für Ihre Kundenkommunikation. Alles, was Ihren Vertriebsalltag leichter macht. Mit nur einem Login.