Finanzbildung zu Themen wie Geldanlage, Rentenlücke und Versicherungen findet in den meisten Schulen derzeit nicht statt. Daher stehen viele junge Menschen nach der Schulzeit plötzlich vor komplexen Entscheidungen, ohne darauf vorbereitet zu sein. Genau deshalb befürworten 75 Prozent der Deutschen ein eigenes Fach wie „Finanzen und Vorsorge“, das Schulkinder fit in Finanzfragen macht.
Besonders hoch ist die Zustimmung bei Menschen mit Berufsausbildung, die direkt nach der Schule ins Arbeitsleben gestartet sind und dort gemerkt haben, wie wichtig finanzielle Bildung ist. Dies zeigt eine repräsentative Umfrage mit 5.000 Bundesbürgerinnen und Bundesbürgern, die die DEVK beim Marktforschungsinstitut Civey beauftragt hat.
„Junge Menschen sollten so früh wie möglich an Finanz- und Vorsorgethemen herangeführt werden, am besten schon in der Schule“, sagt Michael Zons, Vorstand für die Bereiche Leben und Komposit bei der DEVK. Finanzbildung dürfe nicht erst im Erwachsenenalter auf die Agenda rücken. „Wer früh versteht, wie finanzielle Entscheidungen wirken, kann auch selbstbewusst und nachhaltig vorsorgen“, so der Vorstand. Dazu gehöre auch, den richtigen Umgang mit Taschengeld zu lernen.
Genau hier setzt die geplante Frühstart-Rente der Bundesregierung an – und das Konzept findet Anklang:
Dabei spricht die Frühstart-Rente insbesondere Eltern an. Die Idee: Der Staat zahlt monatlich 10 Euro pro Kind zwischen sechs und 18 Jahren auf ein privat geführtes Altersvorsorgekonto ein. Dieses Konto bleibt bis zur Rente unangetastet, und die Erträge sind steuerfrei.
Welchen Betrag Kinder im Rentenalter aus diesem Konzept erhalten, haben wir hier einmal berechnet. Kleiner Spoiler: Sehr viel ist es nicht.
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