Vor wenigen Wochen hatte ein Interview für Aufsehen gesorgt, in dem der Entertainer Harald Schmidt behauptete, eine Rente von nur 272 Euro zu erwarten (Pfefferminzia berichtete). Nun ruderte der 65-Jährige im Interview mit der österreichischen Zeitung „Der Standard“ zurück – und stellte richtig: „Ich glaube, ich habe mich in der Zahl geirrt“ (zu sehen und zu hören im Video-Interview ab Minute 11:40).
Zuvor hatte bereits der Bundesverband der Rentenberater Zweifel an den von Schmidt genannten 272 Euro geäußert und diese als zu niedrig vermutet. So hatten die Rentenberater errechnet, dass „Dirty Harry“ eigentlich auf 1.080 Euro Rente kommen müsste. Dies könnte sein, räumte Schmidt nun ein. „Mein Rentenbescheid müsste jetzt irgendwann kommen“, sagte er und korrigierte ebenfalls, dass er noch 11 Monate bis zur Rente habe, und nicht acht, wie der gebürtige Ulmer mit Jahrgang 1957 zuvor annahm (Schmidt wurde vor gut zwei Wochen 65 Jahre alt).
„Ich glaube, ich habe da irgendwie eine falsche Zahl im Kopf oder habe auch irgendwie mal aufs Datum geguckt und das für die Summe gehalten – könnte sein, dass der Bundesverband der Rentenberater richtig liegt“, so Schmidt weiter. Zugleich habe er sich aber gefreut, dass das Thema Rente dadurch „wieder nach vorne kam“. So sei für ihn die Rente „das große Thema“ in den westlichen Gesellschaften. „300.000 Babyboomer gehen in Deutschland in Rente, 30 Prozent der Rente in Deutschland sind quersubventioniert aus dem Steuersystem“, gab Schmidt zu bedenken – und betonte: „Für mich ist das Thema Altersvorsorge gleichbedeutend mit Klima – in Westdeutschland.“
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