42.000 Verträge weniger im zweiten Quartal

Riester-Versicherungen verlieren weiter an Boden

In Deutschland hat sich die Zahl der Riester-Verträge erneut rückläufig entwickelt: Im zweiten Quartal 2017 ist deren Netto-Bestand gegenüber dem ersten Quartal um 4.000 Stück auf 16,51 Millionen gefallen. Vor allem bei Riester-Versicherungen fiel das Minus beträchtlich aus.
© BMAS
Wie geht’s weiter mit der Riester-Rente? – Riester-Versicherungen lagen im zweiten Quartal 2017 mit 42.000 Verträgen im Minus.

Wie das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) meldet, bestanden in Deutschland zum Ende des zweiten Quartals insgesamt 16,51 Millionen Riester-Verträge. Unter Einberechnung der Kündigungen und Vertragsabgänge entspricht das einem Netto-Verlust von insgesamt 4.000 Verträgen (siehe Tabelle).

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Dabei zeigt sich, dass nur die Spar-Varianten Wohn-Riester und die Fondssparpläne zulegen konnten. Bei den Riester-Versicherungen reduzierte sich die Netto-Anzahl gegenüber dem Vorquartal hingegen deutlich um 42.000 Policen auf einen Gesamtbestand von 10,821 Millionen Verträge. Bereits im ersten Quartal lag hier der Rückgang bei rund 40.000 Stück.

Jeder fünfte Riester-Vertrag ruht

Riester-Banksparpläne lagen ebenfalls erneut im Minus. Hier fiel der Netto-Bestand von 762.000 auf 754.000 Verträge. Wohn-Riester-Verträge konnten ein weiteres Mal am stärksten zulegen (plus 35.000 Verträge). Riester-Fondssparpläne wuchsen im niedrigen fünfstelligen Bereich.

Der Anteil der ruhend gestellten Riester-Verträge, in denen keine Beitragsleistungen in der Ansparphase entfallen, schätzt das Ministerium auf gut ein Fünftel.

Quelle: BMAS

Autor

Lorenz

Klein

Lorenz Klein gehörte dem Pfefferminzia-Team seit 2016 an, seit 2019 war er stellvertretender Chefredakteur bei Pfefferminzia. Im Oktober 2023 hat Klein das Unternehmen verlassen, um sich neuen Aufgaben in der Versicherungsbranche zu widmen.

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