Eine Pflegetagegeldversicherung zahlt jeden Tag eine vereinbarte Summe aus, wenn der Versicherte pflegebedürftig wird. Ein großer Vorteil der Policen ist, dass Betroffene über das Geld frei verfügen können.
Finanztest hat sich nun 33 dieser Produkte von 27 privaten Krankenversicherern genauer angeschaut (kostenpflichtig). Die Anforderung an die Tarife war es, die Kosten im Pflegefall „angemessen“ zu decken, und zwar zu „einem moderaten Beitrag“. Als zu füllende Pflegelücke haben die Analysten für die ambulante Pflege folgende Werte festgelegt:
Für die Pflege im Heim veranschlagten die Tester für die Pflegegrade 2 bis 5 je 1.500 Euro.
Zwei Modellkunden schickte Finanztest dabei ins Rennen: Einen heute 45-jährigen, der 57 Euro monatlich zur Seite legen kann, und einen 55-Jährigen mit 89 Euro zur Verfügung.
Das Ergebnis
Beim 45-jährige Modellkunden schafft die Hanse-Merkur mit ihrem Tarif PGA/PGS als einziger Anbieter die Note „sehr gut“, was einem Wert von 1,5 entspricht. Das Leistungsniveau in Pflegegrad 1 bis 5 stuften die Tester mit der Note 1,3 ein; die „weiteren Versicherungsbedingungen“ bekamen die Note 2,4.
Im Einser-Noten-Spektrum landeten für diesen Modellkunden außerdem:
Den einen besten Tarif für den 55-jährigen Kunden gibt es nicht. Hier erhalten gleich vier Angebote die Note 1,6 und damit das Qualitätsurteil „gut“. Diese sind:
Folgende drei Versicherer schafften es hier auch noch in die Region der Einser-Noten:
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Eine Antwort
Wäre doch mal interessant zu sehen, wie die „Analysten“ das bewertet haben.
Pflege ist mein Spezialgebiet, aber von den genannten „sehr gut“ Tarifen kommt nicht einer in meiner Liste vor.
Zudem ist die Absicherungshöhe im ambulanten Bereich völlig falsch gewählt.
Wieder einmal bekräftigt es die Vermutung, dass FT wenig Ahnung hat, was sie da treiben.