Website im Fokus

Mit guten Tipps Zielgruppenkompetenz beweisen

Ein Versicherungsvermittler muss zeigen, dass er die Sorgen und Nöte seiner Kundschaft versteht. Das geht auch über Tipps und Hinweise auf „Problemlöser“, weiß Heilberufe-Experte Oliver Pipa. Was er darunter versteht und welche Website er speziell für Apothekerinnen und Apotheker empfiehlt, erklärt er in seinem Gastbeitrag.
© picture alliance / Rupert Oberhäuser | Rupert Oberhäuser
Ein älterer Mann betritt eine Dürener Apotheke.

Wer sich als Versicherungsvermittler für Apotheken etablieren möchte, muss beweisen, dass er etwas vom Geschäft versteht. Damit sind nicht die Versicherungslösungen gemeint. Expertise in diesem Bereich wird als selbstverständlich vorausgesetzt. Vielmehr müssen Berater, die in der Gesundheitsbranche beratend tätig werden wollen zeigen, dass sie von eben dieser Gesundheitsbranche etwas verstehen. Oder würden Sie einem „Versicherungsfritzen“ vertrauen, der Ihnen eine Gewerbeversicherung verkaufen will, aber offensichtlich überhaupt keine Ahnung von Ihrer Branche hat?

Mehr zum Thema

Unzureichende Absicherung als Türöffner-Themen nutzen

Viele Apotheken haben sich mit üblichen Gewerbeversicherungen versichert. Das führt aber fast immer zu gefährlichen…

Über ERFA-Gruppen in den Apothekenmarkt vorstoßen

Apotheken erweisen sich für Makler meist als eher schwer zugängliche Zielgruppe. Wer nicht die ungeschriebenen…

Wie Vermittler Apotheker am besten ansprechen

Für Vermittler bilden Apotheker und Apothekerinnen eigentlich eine ideale Zielgruppe. So ist ein Großteil der…

„Stallgeruch“, also zumindest Grundkenntnisse in der Apothekenbranche, beweisen Berater nicht nur mit bedarfsgerechten Versicherungen, sondern auch durch die Verwendung typischer Apothekentermini (Offizin, Rx oder Defektur), Wissen über aktuelle Themen und „Aufreger“ der Branche sowie interessante Hinweise und Tipps, die nicht den Versicherungsbereich betreffen.

>> Sie haben Interesse an der Zielgruppe der Heilberufler? Dann melden Sie sich jetzt zum Pfefferminzia Zielgruppentag.digital am 6. Oktober an!

 

Ein solcher Hinweis kann beispielsweise der auf das „Institut für digitale Arzneimittel-Services Dr. Hermann Vogel e.K.“ sein. Gemeinsam mit dem auf Apothekenrecht spezialisierten Rechtsanwalt Florian Schmidt-Wudy betreibt das Institut die Online-Plattform „Apo-Doku“ für Apothekenservices. Ohne Kosten sind beispielsweise Hilfestellungen bei Corona-Maßnahmen und deren Dokumentation und die Vorbereitung auf eine Revision.

Dieser nagende Zweifel: „Halte ich alle Vorschriften ein?“

Für Apotheker und Apothekerinnen sind solche Revisionen durch Aufsichtsinstanzen – üblicherweise Pharmazierat oder Amtsapotheker – nicht sonderlich angenehm. Denn die große Mehrheit aller Apothekeninhaber verspürt angesichts einer fast unüberschaubaren Masse an Vorschriften vor solchen Überprüfungen eine gewisse Unsicherheit „Halte ich wirklich alle Vorschriften ein? Oder habe ich etwas vergessen?“ So lauten die Fragen, die sich Apotheker und Apothekerinnen vor dem Besuch eines Pharmazierats stellen. Denn bei aufgedeckten Mängeln drohen Nacharbeiten, Zusatzgebühren, Imageverlust und Kundenabwanderung.

Mehr Sicherheit verspricht hier das kostenfreie Angebot „Apo-Revision“. Als Unterstützung zur digitalen Selbstinspektion und als Vorbereitung für eine Revision stellt die von Pharmazieräten empfohlene Online-Plattform unter anderem Vorschläge für notwendige Unterlagen und Checklisten bereit: Das Angebot reicht von der Erfassung aller wichtigen Angaben der Apotheke und Vorschlägen zu den geforderten Betriebsanweisungen über Checklisten der Revisionsunterlagen, einer digitalen Geräteliste bis hin zu Checklisten mit den wichtigsten Fragen rund um das Thema Apothekenrevision sowie einen Eigenrevisionsbericht mit allen durchgeführten Maßnahmen.

Neben Apo-Revision wurde das kostenpflichtige Angebot Apo-Korrekt als digitale Schulungsplattform entwickelt. Mit Doku-Sec soll ein Modul für rechtssichere Dokumentationen von securPharm-Verdachtsfällen an den Start gehen und schließlich gibt es noch das kostenfreie Modul „Corona-Doku“, das Apotheken bei der Umsetzung und Dokumentation von Corona-Maßnahmen helfen soll.

Als langjähriger Apothekenberater und Leiter vieler Erfahrungsaustausch(ERFA)-Gruppen bin ich vertraut mit der Bedeutung guter Empfehlungen. „Gut“ sind sie für Apotheken, wenn die Praxistipps dazu beitragen, die vielfältigen Anforderungen der Apotheken-Betriebsordnung (ApBetrO) noch besser, sicherer oder einfacher gerecht zu werden, denn von einer erfolgreichen Revision hängt der Erfolg der Apotheke maßgeblich ab.

Apothekeninhaber und -inhaberinnen verbringen Wochen damit, Ihre Apotheke revisionssicher zu machen und dann vor jeder Revision nochmal Tage, um die Aktualität der Dokumentationen auf Herz und Nieren zu prüfen. Von daher könnten Empfehlungen von Versicherungsleuten, die diesen Aufwand minimieren helfen, durchaus der Empfehlungsturbo schlechthin sein. Und die eigenen ERFA-Gruppe ist dann die Plattform dafür.

Weitere Informationen finden Sie unter https://apo-doku.de

Über den Autor

Oliver Pipa ist Geschäftsführer der Pipa Beratung, Diplom-Soziologe, Change Manager und Businesscoach. Seit 1999 arbeitet er als Berater für Unternehmen im Gesundheitswesen. Zu seinen Beratungsschwerpunkten gehört die Leitung von ERFA-Gruppen (Erfahrungsaustausch-Gruppen) sowie Strategieberatungen und Coachings.
Kontakt: info@pipa-online.de

Teilen:
Nicht verpassen!

Pfefferminzia.pro

Eine Plattform, die liefert: aktuelle Informationen, praktische Services und einen einzigartigen Content-Creator für Ihre Kundenkommunikation. Alles, was Ihren Vertriebsalltag leichter macht. Mit nur einem Login.

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Pfefferminzia