Umweltschutz als eine wichtige Facette der Nachhaltigkeit wird bei immer mehr Versicherern großgeschrieben. Neben dem Senken des eigenen CO2-Verbrauchs kann das Engagement bei ökologischen Projekten ein Weg sein, aktiv zu werden. Unter anderem für das Pflanzen von Bäumen zur Aufforstung und den Schutz von bestehenden Wäldern hat sich der nachhaltige Marktplatz bessergrün mit seinen Produktpartnern NV Versicherungen, Itzehoer Versicherungen, INTER Versicherungen sowie rhion.digital entschieden.
„Bereits im vergangenen Jahr haben wir 2.500 Quadratmeter Wald im Buchen-Urwaldprojekt der Gemeinde Wershofen mit der Waldakademie Wohlleben unterstützt und in diesem Jahr sind weitere 6.000 Quadratmeter hinzugekommen“, sagt bessergrün-Geschäftsführer Frederik Waller (hier die genaue Lage beider Areale). Seit 2006 bewirtschaftet die Gemeinde Wershofen ihre 400 Hektar Wald mit dem Verzicht auf Chemie und Vollerntemaschinen.
Der nächste Schritt bestand in der Zusammenarbeit der Gemeinde Wershofen mit der Waldakademie Wohlleben, um das Urwaldprojekt umzusetzen. „Zunächst ging es um 12 Hektar und später um weitere rund 70 Hektar Wald, die von der Waldakademie Wohlleben gepachtet werden. Dort werden in den kommenden 50 Jahren keine Bäume gefällt. Diese Fläche stellt die Waldakademie Wohlleben nun Privatpersonen und Unternehmen zur Verfügung, um ein eigenes Stückchen künftigen Urwald zu retten“, erklärt bessergrün-Chef Waller
„Der Vorteil von nachhaltigen Aktivitäten im eigenen Land ist, dass man sich gut davon überzeugen kann, dass das Versprochene umgesetzt wird“, sagt er. Darum machten sich die bessergrün-Produktpartner auf in die Eifel, um sich mit eigenen Augen von der Umsetzung der beiden bessergrün-Areale, die hier zu sehen sind, zu überzeugen.
Auf den folgenden Seiten bekommen Sie einen Eindruck des künftigen Urwalds in der Eifel.

An der Waldakademie Wohlleben in Wershofen startet der Rundgang durch den Wald mit Josef Eichler, Förster in der Waldakademie Wohlleben (links im Bild).

Im Hintergrund sind abgestorbene Nadelbäume zu sehen, die unter anderem deshalb stehen gelassen werden, um den kleinen Buchen, die hier wachsen könnten, Schatten zu spenden.

Förster Eichler erklärt den Unterschied zwischen einem Fichtenzapfen und einem Douglasienzapfen, beides keine heimischen Bäume. Das Sterben der Nadelbäume in Trockenperioden sowie die erhöhte Waldbrandgefahr wären vermeidbar, wenn Misch- oder Laubwälder in Deutschland vorherrschen würden. „Buchenwälder brennen nicht“, so der Experte.

Das Alter eines Baumes zu bestimmen, ist nicht ganz einfach. Vor allem bei kleineren Bäumen täuscht die Höhe des Wuchses sehr. Dabei gilt für die kleinen Buchen: Je langsamer sie wachsen, desto größer sind ihre Chancen, alt zu werden. Buchen können bis zu 500 Jahre alt werden, im Extremfall sogar 700 Jahre alt (hier mehr: „Das Leben einer Buche“ von Peter Wohlleben).

Selbst ein Baumstumpf ist nicht unbedingt Zeugnis eines toten Baumes. Denn die umliegenden Bäume können die Wurzeln, das Kontrollzentrum der Pflanze, weiter versorgen. Sodass, wie hier zu sehen, wieder ein neuer Stamm und eine neue Krone wachsen.

Totholz im Wald, wie hier ein toter Stamm im Hintergrund, ist wichtig im Wald. Vögel, wie der Specht, Insekten und viele Kleinstlebewesen benötigen solche Lebens- und Nahrungsquellen. „Abgestorbene Baumstämme und Äste saugen sich wie Schwämme mit Wasser voll und sorgen damit ebenso wie die Verdunstungsfeuchte der Bäume über deren Blätter für das besondere Waldklima, das auch für Menschen so wohltuend ist“, erklärt Josef Eichler.

Auch künftig wird die neue zusammengesetzte Geschäftsführung von bessergrün, Henning Bernau (NV Versicherungen), Frederik Waller (Itzehoer) und Thomas Vogel (Admiral Direkt) (von links), den Wald als wichtiges ökologisches bessergrün-Projekt weiterverfolgen.

