Vertreter in der Ausschließlichkeit

Gebundene Vermittler wollen nicht auf Innendienst verzichten

Trotz Digitalisierung spielt der Innendienst für Vertreter in der Ausschließlichkeit eine wichtige Rolle. Fast jeder zweite gebundene Vermittler (48 Prozent) nimmt spätestens bei jedem neunten Geschäftsvorfall Kontakt mit der Zentrale auf – auch der Service der Ansprechpartner wird überwiegend geschätzt. Das zeigt eine aktuelle Umfrage des Beratungsinstituts Yougov.
© Getty Images
Ein Mann telefoniert im Büro: Vertreter der Ausschließlichkeit nutzen den Kontakt zum Innendienst trotz Digitalisierung häufig – vor allem auch telefonisch.

Trotz der fortschreitenden Digitalisierung greifen viele Vertreter in der Ausschließlichkeit nach wie vor zum Telefonhörer, um sich mit dem Innendienst persönlich auszutauschen. Immerhin jeder zweite (48 Prozent) Vertreter kontaktiert nach jedem neunten Geschäftsvorfall oder häufiger die Zentrale, wie die aktuelle Studie „Erfolgsfaktoren im Ausschließlichkeitsvertrieb 2016“ des Marktforschers Yougov zeigt.

Dabei ist eine persönliche Kontaktaufnahme für 71 Prozent der Vertreter bei Standard-Leistungsregulierungen für Lebens-, Unfall- und Krankenversicherungen nur bei jedem zehnten Geschäftsvorfall oder seltener notwendig. Grund hierfür ist Yougov zufolge, dass diese zumeist direkt über die Zentrale abgewickelt werden.

Zwei von fünf Vertretern (40 Prozent) kommunizieren bei der Bearbeitung ihrer Fragen mit einem festen Team von Ansprechpartnern der jeweiligen Sparte. Für jeden Vierten (26 Prozent) läuft der Kontakt zum Innendienst über wechselnde Ansprechpartner in einem Call-Center, nur jeder zwanzigste Vermittler hat einen festen Ansprechpartner.

Weiter zeigt die Umfrage unter rund 1.000 gebundenen Vermittlern von 22 Versicherern, dass die Befragten mit dem Service ihrer Kollegen im Innendienst durchweg zufrieden sind. 97 Prozent finden sie freundlich, 94 Prozent kompetent. 22 Prozent der Vermittler bemängeln allerdings die telefonische Erreichbarkeit. Besonders hoch ist die Unzufriedenheit hier unter den Call-Center-Nutzern (55 Prozent).

Autorin

Juliana Demski gehörte dem Pfeffi-Team seit 2016 an. Sie war Redakteurin und Social-Media-Managerin bei Pfefferminzia. Das Unternehmen hat sie im Januar 2024 verlassen.

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