„Oft denken Eltern, dass sie in der Kfz-Versicherung durch einen Familienrabatt einen Bonus einfahren können“, sagt Kathrin Gotthold vom Verbraucherportal „Finanztip“. „Der Gedanke dahinter ist, dass Eltern – vor allem mit kleineren Kindern im Auto – tendenziell vorsichtiger und sicherer unterwegs seien. Und das müsse sich doch auch positiv auf den Beitrag niederschlagen.“
Tatsächlich zahlen Eltern von minderjährigen Kindern aber mitunter mehr als kinderlose Fahrer, in der Spitze 9 Prozent mehr, zeigt eine Untersuchung von „Finanztip“. Dem stehen Abschläge für diese Familien von bis zu 6 Prozent gegenüber.
Noch teurer wird es demnach für Familien mit einem Fahranfänger. „Wer das eigene Kind als Fahranfänger mit in seinen Vertrag aufnimmt, dem kann es schnell passieren, dass dadurch doppelt so viel Beitrag fällig wird“, sagt Kathrin Gotthold.
Familien mit einem Fahranfänger bezahlen besonders viel
Das Untersuchungsergebnis zeigt: Die Aufnahme eines 18-jährigen Führerscheinneulings in den Fahrerkreis sorgte dafür, dass sich die Beiträge auf das Doppelte erhöhten. Teurer werde es nicht einmal, wenn der Nachbar den Autoschlüssel bekommt. Vorausgesetzt, er verfügt über mehr Fahrerfahrung hat als das eigene Kind.
Übernehmen hingegen Ehe- oder Lebenspartner das Steuer, führt das in der untersuchten Stichprobe sogar zu einer minimalen Ersparnis. „Wir empfehlen, bei der Wahl der Kfz-Versicherung besonders aufmerksam zu sein, mehrere Angebote einzuholen und, wenn die Versicherung zu teuer wird, regelmäßig zu wechseln“, so Gotthold.
Ein Rabatt allein mache einen Kfz-Versicherungstarif nicht günstig. „Ein gründlicher Vergleich aber lohnt sich allemal“, sagt Kathrin Gotthold. Und das nicht nur mit kleinen Kindern.
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