Die Nürnberger Versicherung will gerichtlich gegen das Düsseldorfer Start-up Helpcheck vorgehen. Bereits im Oktober hat die Versicherung Klage eingereicht, vor einigen Tagen kam diese bei den Helpcheck-Gründern an. „In unseren Augen ist die Klage ein absolutes Unding“, sagte Gründer Peer Schulz der „Rheinischen Post“.
Die Nürnberger Versicherung will erreichen, dass Helpcheck in Zukunft keine Rechtsdienstleistungen gegen Erfolgshonorar mehr erbringen darf. „Helpcheck ist als Versicherungsberater tätig. Diesen hat der Bundesgerichtshof verboten, Erfolgshonorare zu vereinbaren. Hierüber setzt Helpcheck sich hinweg“, so die Nürnberger Versicherung in einem offiziellen Statement gegenüber Pfefferminzia.
Schulz und Mitgründer Phil Sokowicz wollen an ihrem Geschäftsmodell festhalten. Es gebe ihr Unternehmen nur, „weil die Versicherungskonzerne die Urteile des Bundesgerichtshofs zu Widerrufsbelehrungen bewusst ignorieren“, so Schulz.
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