Aufgrund der Corona-Pandemie mussten viele Versicherungsmakler und Finanzberater vorerst auf Videokommunikation umsteigen, um mit ihren Kunden in Kontakt zu bleiben. Die Standard Life reagiert auf diese Situation mit zwei Hilfsangeboten: Zum einen schiebt der Versicherer die zwischen dem 1. März 2020 und dem 30. Juni 2020 aufgrund von Beitragsstundungen, -freistellungen und -reduzierungen anfallenden Rückforderungen um acht Monate zum Wirkungsdatum nach hinten. Sollte es auch zum 1. Juli knapp werden, sei auch ein erneutes Aufschieben möglich.
Zum anderen kooperiert Standard Life ab sofort mit dem Fintech Flexperto. Das Berliner Unternehmen ist ein Experte für die digitale Kundenkommunikation und bietet spezielle Software für den digitalen Vertrieb und die Finanzberatung per Video. Vertriebspartner des Versicherers können diese Software nun zu einem um rund ein Drittel reduzierten Preis bestellen. Die Software hält neben der Beratung per Video unter anderem auch die Online-Terminvereinbarung parat, den Austausch von Dateien und Text-Chat sowie die rechtssichere E-Signatur zum Vertragsabschluss.
Die R+V hat eine neue Berufsunfähigkeitsversicherung (BU) auf den Markt gebracht. Den Fokus hat der Versicherer dabei auf die Einfachheit der Police gelegt. So seien die Risikofragen vor Abschluss des Vertrags „gestrafft“ worden und nun „leicht zu beantworten“ – dank der eigens für die neue BU entwickelten Software. Erklärtexte weisen den Weg durch den Frageprozess. Am Ende erhält der Kunde dann sofort eine Entscheidung samt individueller Beitragsberechnung.
Eine weitere Neuerung der Police: die Arbeitsunfähigkeitsoption. Sie soll es dem Kunden ermöglichen, nur gegen Vorlage des „gelben Scheins“ Leistungen zu erhalten – und zwar ohne tatsächlich berufsunfähig zu sein. Das Angebot mit einer maximalen Leistungsdauer von 36 Monaten kann gegen einen Mehrbeitrag hinzugebucht werden.
Die Oberösterreichische hat ihre Hausratpolice in zwei Varianten neu aufgelegt. Ab sofort gibt es neben der klassischen Variante auch noch eine Premium-Variante. Unter anderem gibt es neue Leistungen im Bereich von Rauch-, Ruß-, Seng- und Schmorschäden. Auch bei Überspannungsschäden sind laut dem Versicherer nun höhere Leistungen vorgesehen. Dazu kommt eine Deckung für die Kosten zur Datenrettung nach einer räuberischen Erpressung.
Ebenso sind bereits in der Variante „Daheim Plus“ Schäden durch grobe Fahrlässigkeit bis zu einer Schadenshöhe von 20.000 Euro mitversichert. Dazu kommt eine optionale Absicherung gegen Fahrraddiebstahl bis 5.000 Euro, die auch E-Bikes und Pedelecs ohne Nachtzeitklausel umfasst.
Der Jahresbeitrag ist abhängig von der Region des Versicherten. Im Postleitzahlbereich 3 liegt der Jahresbeitrag zum Beispiel bei etwas mehr als 35 Euro. Wird ein Fahrrad mit einer Deckungssumme von 1.000 Euro eingeschlossen, erhöht sich die jährliche Prämie auf rund 43 Euro.
Der Versicherer Hiscox hat seine Cyber-Versicherung für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) aktualisiert. „Cyberclear“ beinhaltet somit ab sofort neue Schadensquellen – unter anderem Cyber-Betrug oder Betriebsunterbrechungsschäden, die speziell durch einen Cloud-Ausfall oder technische Probleme hervorgerufen werden. Die neuen Leistungen erhalten alle Neu- und Bestandskunden ohne Beitragszuschläge.
„Durch die Auswirkungen der Corona-Pandemie haben wir alle auch im eigenen Alltag gemerkt, was Krise ist und wie schnell Situationen sich verändern können“, erklärt Ole Sieverding von Hiscox. „Für die IT-Sicherheit bedeutet das vor allem eine größere Angriffsfläche durch die großflächige Home-Office-Nutzung und vermehrte Phishing-Angriffe, die versuchen, unseren gestiegenen Informationsdurst auszunutzen.“
HDI-Bestandskunden aus den Sparten Kraftfahrt- und private Unfallversicherung, die in systemrelevanten Berufen arbeiten, erhalten bis Ende Juni kostenlose Zusatzleistungen. Dazu gehören unter anderem das Gesundheitswesen und auch der Lebensmittel- und Drogerie-Einzelhandel.
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Gemeinsam mit der Deutsche Unterstützungskasse hat die Liechtenstein Life eine kapitalmarktorientierte betriebliche Altersversorgung aufgesetzt. Dazu greift Liechtenstein Life auf ein Anlageuniversum von über 2.000 aktiv gemanagten Fonds und ETFs von über 100 Produktanbietern zu. Bei kurzfristigen Marktveränderungen wie jüngst durch die Corona-Krise hat der Versicherte jederzeit die Möglichkeit, sowohl das Fondsvermögen umzuschichten (Fondsshift) als auch die Anlagestrategie zu ändern (Fondsswitch). Das ist bis zu zwölfmal im Jahr kostenlos möglich.
Mit ihrem neuen Angebot wollen die beiden Parteien vor allem Selbstständige, Freiberufler und Angestellte in Führungspositionen ansprechen. Ihnen böten sich mit der Möglichkeit der Beschränkung der Beitragsgarantie bei der Entgeltumwandlung zusätzliche Renditeoptionen.
Bei der Prisma Life gibt es ab sofort 18 neue nachhaltige Fonds – 7 davon sind gemanagte Aktien- und 3 weitere sind Anleihefonds. Dazu kommen 7 ETFs sowie ein Mikrofinanzfonds. Insgesamt wächst die Zahl an nachhaltigen Fonds des Liechtensteiner Versicherers damit auf 29.
Das amerikanische Unternehmen „Reputation.com“ hat in der Corona-Krise ein neues Spezialpaket für Unternehmen gestartet, um deren Kundenkommunikation zu vereinfachen und zentral auf einer Plattform zu bündeln. Es soll Unternehmen dabei helfen, in der aktuellen Situation ihre Google-Präsenz zu verwalten und ihre Social-Media-Kanäle effizient zu nutzen. Allen neuen und bestehenden Kunden von Reputation.com steht das Toolkit ab sofort und für die ersten 90 Tage kostenfrei zur Verfügung.
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