Bereits im März wurde bekannt: Der gebürtige Brite Mark Branson, der auch die Schweizer Staatsbürgerschaft besitzt, sollte der neue Präsident der deutschen Finanzdienstaufsicht Bafin werden (wir berichteten). Der 1. August war nun sein erster offizieller Tag im neuen Amt, das zuvor Felix Hufeld innehatte. „Aufseher sein ist nicht nur Beruf, sondern auch Berufung“, sagte Branson bei seinem Amtsantritt in Bonn.
„Die Bafin soll eine Aufsichtsbehörde von Weltklasse werden“, so Branson weiter. „Mir ist bewusst, dass die Erwartungen an die Bafin zu Recht sehr hoch sind.“ Dieser öffentliche Druck eröffne Chancen, Veränderungen in der Aufsichtsbehörde durchzubringen, die sonst länger gedauert hätten. „Ich freue mich darauf, mich nun persönlich bei der Modernisierung der Bafin einzubringen und die Herausforderungen zusammen mit den Beschäftigten der Bafin anzupacken“, ergänzte Branson.
Zuvor leitete der Brite als Direktor sieben Jahre lang die Schweizer Finanzmarktaufsicht Finma in Bern, wohin er im Jahr 2010 wechselte. Seine Karriere in der Finanzbranche begann er bei der Großbank Credit Suisse, 1997 wechselte er dann zur UBS, wo er verschiedene Führungspositionen innehatte. Branson hat an der Universität Cambridge Mathematik und Management studiert.
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