Moneymeets zur IDD-Umsetzung

„Unser Geschäftsmodell wäre dadurch nur am Rande betroffen“

Kurz vor den letzten gesetzgeberischen Hürden gab es noch einmal Änderungen am IDD-Umsetzungsgesetz. Eine davon hätte unter anderem auch Auswirkungen auf die Angebote von Moneymeets. Wie die Verantwortlichen des Finanzportals nun reagieren wollen, haben sie in einer Stellungnahme zusammengefasst.
© Moneymeets
Johannes Cremer (l.) und Dieter Fromm (r.), Geschäftsführer von Moneymeets

Fast auf der Zielgeraden angekommen, entschieden sich die Politiker kürzlich doch noch dazu, den Gesetzentwurf für die IDD-Richtlinie zu verändern. Auch weiterhin sollen Makler Honorare von Kunden annehmen dürfen. Unter anderem für das Finanzportal Moneymeets wird IDD aber trotzdem Auswirkungen haben.

Warum?

Auch das Provisionsabgabeverbot wird beibehalten. Und die Weitergabe von Provisionen ist ein wesentlicher Bestandteil des Geschäfts von Moneymeets.

In einer Stellungnahme schreiben die Geschäftsführer Johannes Cremer und Dieter Fromm:

„Diese Regelung würde uns untersagen, unsere Kunden zukünftig an Provisionen, die wir von den Versicherungsgesellschaften für die Vermittlung und/oder Betreuung ihrer Verträge erhalten, zu beteiligen.“

Das Portal hält das neue Gesetz zwar für rechtlich bedenklich. Trotzdem wolle es sich „an geltendes Recht halten.“

Es sei schlussendlich auch nur ein kleiner Teil des Geschäftsmodells betroffen: „Durch das neue Provisionsabgabeverbot würde lediglich ein Teil der preislichen Optimierungsmöglichkeiten entfallen.“

Auf Informationen zu ihren Konten, Depots und Versicherungen könnten Kunden auch weiterhin zugreifen. Und auch die Möglichkeiten zur Analyse sowie zur Optimierung von Preis und Qualität der Verträge würden weiter bestehen.

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Autorin

Juliana Demski gehörte dem Pfeffi-Team seit 2016 an. Sie war Redakteurin und Social-Media-Managerin bei Pfefferminzia. Das Unternehmen hat sie im Januar 2024 verlassen.

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