Die Allianz hat vor, eine Mehrheitsbeteiligung an ihrem russischen Geschäft an Interholding LLC, den Eigentümer des russischen Kompositversicherers Zetta Insurance, zu verkaufen. Nach der Transaktion strebe sie dann eine Minderheitsbeteiligung von 49,9 Prozent an, teilte die Allianz mit.
Ferner werde sich die Transaktion mit etwa 0,4 Milliarden Euro negativ auf die Gewinn- und Verlustrechnung der Allianz auswirken, heißt es in der Pressemitteilung weiter. Das sei vor allem der Umgliederung bereits im Eigenkapital erfasster negativer Währungseffekte geschuldet. Für seine Solvenzkapitalisierung und die Liquiditätslage rechne der Versicherungsriese jedoch mit keinerlei Auswirkungen.
Den Schritt begründet die Allianz damit, „die Kontinuität für Kunden und Mitarbeiter“ gewährleisten zu wollen. Ob die Transaktion wie angekündigt stattfindet, müssen nun die Aufsichtsbehörden entscheiden.
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