Als das Finanzmagazin Cash. im Sommer 2020 seine alljährliche „Hitliste der Finanzvertriebe“ veröffentlichte, war die Welt noch eine Corona-freie Zone – jedenfalls was die Zahlenwelt der hiesigen Vertriebsgesellschaften anbelangt, denn die Hitliste speist sich traditionell aus den Ergebnissen des Vorjahres.
Wie sich die Covid-19-Pandemie auf die Branche ausgewirkt hat, zeigt sich nun erstmals in der neuen August-Ausgabe des Cash.-Magazins (8/2021). Grundsätzlich zeigt sich darin ein Effekt, der bereits öfter aus der Branche zu vernehmen war – und der sich auf die etwas flapsige Formel „Alles nochmal gut gegangen“ bringen ließe.
Denn der deutlichen Mehrzahl der von Cash. exklusiv befragten Unternehmen konnte Corona im vergangenen Jahr nichts anhaben. „Insgesamt konnten 71 Prozent der Unternehmen ihre Provisionserlöse steigern“, meldet Cash. Allerdings entwickelte sich das Wachstum im Vergleich zum Vorjahr bei vielen Vertrieben (acht Allfinanzvertriebe, ein Spezialvertrieb) eher gebremst, was Cash. „wohl auch als Folge der coronabedingten Einschränkungen im letzten Jahr“ beurteilt.
Selbst für den erfolgsverwöhnten Marktführer – die Deutsche Vermögensberatung (DVAG) – reichte es bei den Provisionserlösen im Jahr 2020 „nur“ für ein Plus von rund 6 Prozent gegenüber dem Vorjahr. 2019 legten die Erlöse des Unternehmens noch um satte 19 Prozent gegenüber 2018 zu – was etwas mehr als 2018, mit einem Wachstum von 16 Prozent.
In unserer Bildstrecke stellen wir Ihnen die zehn umsatzstärksten Allfinanzvertriebe in aufsteigender Reihenfolge vor.

10 (Vorjahr: 10)
Formaxx/Mayflower
28,18 Millionen Euro
25,25 Millionen Euro
11,64 Prozent
Über 230


9 (Vorjahr: 9)
Finum Gruppe
29,92 Millionen Euro (inklusive 7,4 Millionen Euro Provisionen Ausland)
30,09 Millionen Euro (inklusive 6,17 Millionen Euro Provisionen Ausland)
minus 0,56 Prozent
290


8 (Vorjahr: 7)
Bonnfinanz
57,50 Millionen Euro
minus 3,04 Prozent
circa 450


7 (Vorjahr: 8)
Global Finanz
61,56 Millionen Euro
56,37 Millionen Euro
9,21 Prozent
348

6 (Vorjahr: 6)
Dr. Klein
130,0 Millionen Euro
113,30 Millionen Euro
14,74 Prozent
650


Der Vorstand der Telis FinancialServices Holding AG (von links): Jürgen Schwab, Vorsitzender Martin Pöll, Stefanie Alt. Foto: Telis
5 (Vorjahr: 5)
Telis Finanz
143,40 Millionen Euro
125,50 Millionen Euro
14,26 Prozent
1.679


4 (Vorjahr: 4)
OVB
270,60 Millionen Euro (inklusive 209,3 Millionen Euro Provisionen Ausland)
257,80 Millionen Euro (inklusive 196,2 Millionen Euro Provisionen Ausland)
4,97 Prozent
5.248


3 (Vorjahr: 3)
Swiss Life Deutschland Holding
546,80 Millionen Euro
455,80 Millionen Euro
19,96 Prozent
4.635

2 (Vorjahr: 2)
MLP
730,40 Millionen Euro
672,90 Millionen Euro
8,55 Prozent
2.086

1 (Vorjahr: 1)
DVAG
1.982,10 Millionen Euro
1.871,50 Millionen Euro
5,91 Prozent
Über 18.000
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Eine Antwort
Da gehe ich jede Wette ein, das mit meiner Jahrhundertgeschäftsidee der Umsatz mindestens um 20% gesteigert wird. Völlig konkurrenzloses Geschäft für Renditen ab 9%. Neugeschäft und danach UNMENGEN von Empfehlungen. Leicht verständlich, Begeisterung auslösend. Die Chance für alle, endlich adäquate Zukunftsvorsorge finanzieren zu können.
Abgesehen vom Erfolg für die Mitarbeiter, den Vorstand, Aktionären-profitiert die Wirtschaft durch direkte Förderung. Wegen besserer Eigenversorgung wird damit auch der Sozialstaat-kurz vor dem Kollaps-gerettet.
Deswegen bin ich mir sehr sicher, dass diese Idee WELTWEIT kopiert wird. Jahrhundertidee zum Wohle aller.
Agieren incl. Bestandsschutz mit Glaubwürdigkeit, oder Kopieren-das ist die Frage?!
Kann schneller KLÜGER sein, auch.