Christliche und Liberale vorn

Vermittler würden Ampel abwählen

Der Unmut über die Leistungen der Regierung ist auch in der Vermittlerschaft zu sehen. Eine Umfrage des Branchenverbands AfW zeigt, dass die Ampelkoalition heute bei einer Wahl keine Chance mehr hätte.
CDU-Chef Friedrich Merz spricht im Bundestag: CDU/CSU sind bei Vermittlern derzeit stärkste Kraft
© picture alliance/dpa | Kay Nietfeld
CDU-Chef Friedrich Merz spricht im Bundestag: CDU/CSU sind bei Vermittlern derzeit stärkste Kraft

Wären jetzt Wahlen, bekäme die derzeit regierende Ampelkoalition bei Vermittlern keine Mehrheit. Bündnis 90/Die Grünen, SPD und FDP kämen dann auf insgesamt lediglich 36 Prozent. Wobei die Sozialdemokraten mit Abstand das schlechteste Ergebnis hätten: 2 Prozent.

Das erfuhr der Bundesverband Finanzdienstleistung AfW im Rahmen einer Umfrage unter mehr als 1.000 Vermittlern für das 16. AfW-Vermitterbarometer im Oktober und November 2023.

Wen Vermittler wählen würden, wenn heute Bundestagswahl wäre (Quelle: AfW)
Wen Vermittler wählen würden, wenn heute Bundestagswahl wäre (Quelle: AfW)

Besonders stark hätte darin die CDU/CSU mit 33 Prozent abgeschnitten. Und ebenfalls kräftig mit dabei wären FDP mit 25 Prozent und AFD mit 21 Prozent. Genauso unbeliebt wie die SPD ist die Linke mit ebenfalls 2 Prozent.

„AFD-Zuwachs entspricht dem allgemeinen Stimmungsbild“

„Wir sehen bereits seit Jahren, dass die Vermittlerinnen und Vermittler vor allem der Union und den Liberalen als Vertreter und Wahrer Ihrer Interessen vertrauen“, so AfW-Vorstandsmitglied Norman Wirth. Immer wieder kolportierte Pläne der eher linksorientierten Parteien zum Beispiel bezüglich einer Abschaffung des Provisionssystems oder der privaten Krankenversicherung zählten sicher zu den Gründen.

„Das schlechte Abschneiden vor allem der SPD und der Zuwachs bei der AFD entsprechen aber auch dem aktuellen allgemeinen Stimmungsbild der Bevölkerung und haben sicherlich weniger mit den Branchenthemen zu tun.“, so Wirth weiter.

Autor

Andreas

Harms

Andreas Harms schreibt seit 2005 als Journalist über Themen aus der Finanzwelt. Seit Januar 2022 ist er Redakteur bei der Pfefferminzia Medien GmbH.

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