Betrugsfall

Versicherungsmakler zieht Kunden 101.000 Euro aus der Tasche

Das Chemnitzer Amtsgericht hatte es kürzlich mit einem Versicherungsmakler zu tun, der seine Mandanten um rund 101.000 Euro ärmer gemacht hat. Das Motiv: Die eigenen Schulden zu begleichen. Das Urteil: Zwei Jahre auf Bewährung.
© dpa/picture alliance
Eine Statue der Justitia: Die Richter verurteilten den Mann zu einer Freiheitsstrafe.

Was ist geschehen?

in selbstständiger Versicherungsmakler musste sich vor kurzem wegen gewerbsmäßigen Betrugs in 15 Fällen vor Gericht verantworten.

Der Mann hatte seinen Kunden eine „sichere“ Festgeldanlage vermittelt, warb dabei mit hohen Renditen. So ergaunerte er in der Zeit zwischen 2012 und 2014 insgesamt 101.000 Euro. Dieses Geld nutzte er zum Ausgleich anderer fälliger Anlegerverträge und für die private Lebensführung.

Die Kunden wurden misstrauisch als plötzlich keine Zinsen mehr auf ihre Konten flossen. Sie versuchten ihren Makler zu kontaktieren, dieser ignorierte aber die Anrufe, berichtet die Freie Presse über den Fall. Schließlich wird die Polizei auf das Vorgehen des Mannes aufmerksam und nimmt Ermittlungen auf. Der Fall landet vor Gericht, wie die Freie Presse berichtet.

Das Urteil

Vor dem Chemnitzer Amtsgericht gestand der Makler die Taten. Er bekam von den Richtern eine Gesamtfreiheitsstrafe von zwei Jahren aufgebrummt – allerdings auf Bewährung.

Außerdem muss er das Geld in Höhe von 101.000 Euro zurückzahlen. Der Mann verspricht, sich eine neue Arbeit suchen zu wollen. Die tatsächliche Höhe ihres einst gezahlten Geldes werden die Opfer aber wohl eher nicht zurückerhalten.

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Autorin

Juliana Demski gehörte dem Pfeffi-Team seit 2016 an. Sie war Redakteurin und Social-Media-Managerin bei Pfefferminzia. Das Unternehmen hat sie im Januar 2024 verlassen.

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