Betrug

Versicherungsvertreter ergaunert 30.000 Euro mit fingierten Rechnungen

Ein Versicherungsvertreter aus Stendal hat seine Versicherung betrogen. Er rechnete Glasbruchschäden in Höhe von rund 30.000 Euro ab, die es gar nicht gab. Das Amtsgericht Stendal verknackte den 52-Jährigen zu einer Haftstrafe auf Bewährung.
1508491257-37295558_kaputte_Autoscheibe-1
© dpa/picture alliance
Kaputte Autoscheibe: Ein Versicherungsvertreter aus Stendal hat etwa 30.000 Euro von seiner Versicherung ergaunert, indem er Glaschbruchschäden geltend machte, die es gar nicht gab.

In 30 Fällen hat ein Versicherungsvertreter aus Stendal von Ende 2011 bis Anfang 2014 seinen Versicherer betrogen. Er rechnete Glasbruchschäden an den Autos seiner Kunden ab, die es nicht gab. Einige Kunden wussten davon, andere nicht, berichtet Volksstimme.de. Der Schaden beläuft sich auf rund 30.000 Euro.

Vor dem Amtsgericht Stendal musste sich der 52-Jährige nun verantworten. Die Richter verurteilten ihn zu einer vierzehnmonatigen Haftstrafe, die für drei Jahre zur Bewährung ausgesetzt ist. Als weitere Strafe muss der Mann 800 Euro an den Kinderhilfe-Verein Arche spenden.

Mehr zum Thema

Wie die Bafin White-Label-Produkte kennzeichnen will

Es ist üblich, dass Unternehmen Versicherungen unter eigenem Namen verkaufen, dahinter aber ein anderer Versicherer…

Jeder Zweite fühlt sich noch selbstbestimmt

Nur 52 Prozent der Menschen in Deutschland fühlen sich noch grundsätzlich selbstbestimmt. Das zeigt das…

Absicherung: Es geht um die, die bleiben
Teilen:
Nicht verpassen!

Pfefferminzia.pro

Eine Plattform, die liefert: aktuelle Informationen, praktische Services und einen einzigartigen Content-Creator für Ihre Kundenkommunikation. Alles, was Ihren Vertriebsalltag leichter macht. Mit nur einem Login.

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert