Fast jede vierte Person in Deutschland zwischen 50 und 70 Jahren (24 Prozent) kann sich vorstellen, eine gemeinnützige Organisation bei ihrem Erbe zu bedenken. Zu diesem Ergebnis kommt der Spendenmonitor 2024 des Deutschen Fundraising-Verbands. Für die Studie hat der Verband 2.674 Personen befragt.
„Viele Menschen suchen verstärkt nach alternativen Wegen, ihre Werte an die nächste Generation weiterzugeben“, sagt Susanne Anger, Sprecherin der Initiative „Mein Erbe tut Gutes. Das Prinzip Apfelbaum“.
Die Frage „Was bleibt, wenn ich nicht mehr da bin?“ beschäftige und bewege immer mehr Menschen. „In dem Wunsch, mit seinem Erbe einen guten Zweck zu bedenken, liegt daher bedeutendes Potenzial für das Gemeinwohl, denn viele der künftigen Erblasser und Erblasserinnen möchten der Gesellschaft etwas zurückgeben“, so Anger.
Die beliebtesten thematischen Zwecke für potenzielle Spenden sind vor allem Tierschutz (fast 40 Prozent) und Umwelt- und Naturschutz (27 Prozent). Danach folgt die Kinder- und Jugendhilfe mit 24 Prozent als Spendenzweck.
Wer sich nicht vorstellen kann, sein Vermögen gemeinnützig zu vererben, hat dafür laut Studie vor allem diese Gründe:
Das ist aber ein Irrglaube. „Gerade auch kleinere Beträge können viel bewirken und Bleibendes schaffen“, erläutert die Vorstandsvorsitzende der Stiftung Bildung, Katja Hintze.
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