Umfrage

Wenn Geldnot die Partnerschaft gefährdet

Die hohe Inflation wirkt sich auf die Geldbeutel der Menschen hierzulande aus – und offenbar auch auf die ein oder andere Beziehung. Denn fast jeder dritte Bürger gibt an, dass Geldsorgen aktuell die Beziehung belasten.
© Postbank/Yuri Arcurs
Streit ums Geld? Das kommt in finanziell engen Zeiten häufiger vor.

Fast jeder dritte Deutsche in einer Beziehung klagt darüber, dass die immer höheren Preise die Partnerschaft belasten. Bei Paaren mit minderjährigen Kindern ist es jeder Zweite. Das geht aus einer aktuellen Yougov-Umfrage im Auftrag der Postbank hervor.

„Geldsorgen gehören zu den wichtigsten Stressfaktoren in einer Partnerschaft, weil man ihnen nicht ausweichen kann und weil sie oftmals ausweglos erscheinen“, sagt Psychologe und Buchautor Wolfgang Krüger. „Steigende Energie- und Lebensmittelpreise können uns in Panik versetzen, wenn wir spüren, dass wir irgendwann kaum noch genug Geld zum Leben haben.“

Eine kritische Auseinandersetzung mit der eigenen Einstellung zu Geld und eine offene Kommunikation mit der Partnerin oder dem Partner können aber dabei helfen, die Konflikte zu entschärfen. Auch ein detaillierter Überblick über die gemeinsamen Finanzen hilft, ebenso wie klare Regeln für den Umgang mit dem Geld, meint der Psychologe.

Trotzdem: „Am Ende kann man solche Zeiten nur überstehen, wenn man sich bewusst macht, dass der Zusammenhalt in der Beziehung und in der Familie unbezahlbar ist und dass die Liebe der wichtigste Glücksfaktor ist“, sagt Krüger.

 

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Autorin

Karen

Schmidt

Karen Schmidt ist seit Gründung von Pfefferminzia im Jahr 2013 Chefredakteurin des Mediums.

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