Viele haben Pläne und Träume für ihren Ruhestand. Wenn es aber um die finanzielle Planung geht, ist man schnell überfordert. Professionelle Ruhestandsplanung wird aufgrund steigender Lebenserwartung immer wichtiger.
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Das Renteneintrittsalter hierzulande bleibt ein Thema für heiße Diskussionen. Der Wirtschaftsweise Martin Werding fordert nun höhere Abschläge für die Menschen, die vorzeitig in Rente gehen wollen. Konkret sollen sie 5 bis 6 Prozent Abschlag in Kauf nehmen müssen, wenn sie etwa die Rente mit 63 nutzen. Bisher liegt der Abschlag bei 3,6 Prozent.
Wegen des Fachkräftemangels in vielen Branchen passten „gänzlich abschlagsfreie Frührenten für Personen, die gesund sind und normal bis überdurchschnittlich verdienen“ nicht in die Landschaft, so Werding gegenüber dem „Tagesspiegel“.
Der Fachkräftemangel, aber auch die finanzielle Situation der gesetzlichen Rentenversicherung hierzulande führen immer wieder zu Diskussionen ums Renteneintrittsalter. Weil die Menschen immer länger leben, beziehen sie auch immer länger Rente. Weil gleichzeitig zu wenige Beitragszahler nachkommen, belastet das die Finanzen der Rentenkasse erheblich.
Nicht wenige Ökonomen fordern daher, dass Renteneintrittsalter an die Lebenserwartung anzupassen. Das FDP-geführte Bundesfinanzministerium arbeitet derzeit auch an Anreizen, um ältere Arbeitnehmer zu motivieren, länger im Arbeitsmarkt zu bleiben.
Dazu soll unter anderem eine Rentenaufschubprämie eingeführt werden, bei der der Arbeitnehmer eine Einmalzahlung in Höhe der entgangenen Rentenzahlung erhält. Mitarbeitende bekommen auch den seitens der Rentenversicherung eingesparten Beitrag zur Krankenversicherung. Die Rentenaufschubprämie soll außerdem abgabenfrei sein.
Derzeit haben gut 1,3 der insgesamt 18,6 Millionen Altersrentner hierzulande einen Job. Das zeigen aktuelle Zahlen der Deutschen Rentenversicherung. Rund eine Million Rentner gingen einem Minijob nach, etwa 300.000 waren mehr als geringfügig beschäftigt.
Wegen der andauernden Diskussionen rechnen inzwischen 38 Prozent der Bürger damit, dass das gesetzliche Renteneintrittsalter demnächst von 67 auf bis zu 69 Jahre steigen wird. Weitere 29 Prozent erwarten sogar, dass sie bis 70 Jahre oder noch länger arbeiten müssen. Das hat eine Umfrage des Marktforschungsinstituts Insa im Auftrag der „Bild“ ergeben.
Die SPD allerdings lehnt eine weitere Erhöhung des Renteneintrittsalters strikt ab. Bundeskanzler Olaf Scholz und Bundesarbeitsminister Hubertus Heil, beide SPD, betonten immer wieder, dass es mit ihnen „keine Erhöhung des gesetzlichen Renteneintrittsalters geben“ werde. Nach Meinung von Scholz sei es genug, wenn ein heutiger Schulabgänger fünf Jahrzehnte Arbeit vor sich habe. Wenn aber jemand länger arbeiten wolle, solle er das auch tun können. „Aber nicht, weil er muss, sondern weil er oder sie kann“, so Scholz.
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