Für die Mehrheit der Deutschen (89 Prozent) ist ein gesellschaftlicher Wandel in Richtung mehr Nachhaltigkeit dringend notwendig. Mehr als zwei Drittel (71 Prozent) sind überzeugt, dass die Folgekosten des Klimawandels höher sein würden als die Kosten, die im Zuge der Bekämpfung entstehen würden. Zu diesem Ergebnis kommt eine repräsentative Befragung des Meinungsforschungsinstituts Forsa im Auftrag der Fondsgesellschaft Union Investment hervor.
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Die neue Bundesregierung soll demnach mehr Nachhaltigkeit durch Anreize fördern. Weitaus weniger populär dagegen sind Verbote und Strafen für nicht-nachhaltiges Handeln. Insbesondere die Befragten zwischen 18 und 29 Jahren sehen mit 80 Prozent höhere Kosten darin, die Folgen des Klimawandels zu beseitigen, als ihn jetzt zu bekämpfen. Fast alle (94 Prozent) in dieser Altersgruppe halten den gesellschaftlichen Wandel zudem für dringend.

„Trotz großer Herausforderungen ist die nachhaltige Transformation auch aus ökonomischer Perspektive alternativlos. Sie bietet eine große unternehmerische und gesellschaftliche Chance“, sagt Hans Joachim Reinke, Vorstandsvorsitzender von Union Investment.
Die größte Wirkung in puncto Nachhaltigkeit für Gesellschaft und Umwelt können den Befragungsteilnehmern zufolge, produzierende Unternehmen erzielen. 94 Prozent der Bundesbürger sind der Meinung, dass diese Unternehmen viel bewirken können. Am zweithäufigsten werden in der Befragung mit 87 Prozent Wissenschafts- und Forschungseinrichtungen genannt, gefolgt von der Politik (84 Prozent, Mehrfachnennungen).
87 Prozent der Befragten sehen zudem die Aufgabe der neuen Bundesregierung vor allem darin, staatliche Anreize wie zum Beispiel Steuervorteile zu schaffen, um ein nachhaltiges Verhalten zu unterstützen.
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