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Nachhaltige Investoren beziehen neben der Rendite auch ökologische, soziale oder ethische Aspekte in ihre Anlageentscheidungen ein. Doch welche Investments sind nachhaltig und welche nicht? Bei der Unterscheidung spielen sogenannte Positiv- und Negativkriterien eine wichtige Rolle.
Anhand von Negativkriterien legen Investmentgesellschaften fest, welche Unternehmen sich ganz grundsätzlich nicht für eine nachhaltige Geldanlage eignen. Häufig sind Unternehmen kategorisch von Investments ausgenommen, die beispielsweise mit Rüstungsgütern, Atomkraft oder fossilen Energien ihr Geld verdienen. Ausschlusskriterien können auch in der Lieferkette liegen, zum Beispiel im Fall von Korruption oder Kinderarbeit. De facto führt die Anwendung von Negativkriterien zu einer „schwarzen Liste“, die indirekt das jeweilige Anlageuniversum absteckt. Denn Unternehmen und Branchen, bei denen die Nachhaltigkeitskriterien nicht greifen, gelten quasi automatisch als nachhaltig.
Mit Positivkriterien setzen nachhaltige Investoren von der entgegengesetzten Seite her an – und stecken ihr Geld gezielt in Unternehmen beziehungsweise Businessmodelle, die sie unterstützen möchten. Das betrifft beispielsweise Geschäftsfelder wie Erneuerbare Energien, Energieeffizienz oder nachhaltige Land- und Forstwirtschaft. Pluspunkte sammeln zudem Unternehmen, die sich sozial engagieren, zum Beispiel für Bildung oder Kultur, die sich für Fairness und Chancengleichheit einsetzen, die Kreislaufwirtschaft stärken oder Armut und Korruption bekämpfen.
Häufig vereinen nachhaltige Fonds auch Positiv- und Negativkriterien zu einer umfassenderen Anlagestrategie. Das gilt beispielsweise für den Ökovision classic von der Ökoworld. Der Fondsinvestor hat einerseits klare Ausschlusskriterien für Investitionen definiert. So fließt beispielsweise kein Geld in Geschäftsfelder wie Kohle, Erdöl, Chlorchemie oder Militärtechnologie. Auch Diskriminierung oder Menschenrechtsverstöße sind tabu.
Auf der anderen Seite investiert die Ökoworld in Branchen und Unternehmen, die von ihr definierte Positivkriterien erfüllen. Dazu zählen zum Beispiel die Entwicklung, Herstellung oder Vertrieb sozial- und umweltverträglicher Produkte, der Bereich der regenerativen Energien oder andere aussichtsreiche grüne Zukunftstechnologien. Die Strategie der Ökoworld setzt somit an beiden Enden an: Sie schließt ökologisch, sozial oder gesellschaftlich schädliche Investments aus und stärkt mit ihrer Geldanlage zugleich Unternehmen, die helfen, das Wirtschaftssystem hin zu einer Green Economy zu transformieren.
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