Von Montag bis Freitag bekommen Sie als Versicherungsprofi alle relevanten Informationen aus den Bereichen Arbeit, Gesundheit, Mobilität, Gewerbe, Vorsorge und Vertrieb direkt ins Postfach.
In „Einmalbeitrag – eine Chance für die Branche?“ diskutieren Experten, wie Babyboomer-Auszahlungen smart genutzt werden können und wie Vermittler ihre Kunden bei Wiederanlage und Planung klug begleiten.
Der Weg vom AOler und Strukturvertriebler zum Makler ist kein leichter. Was es dafür alles zu beachten gibt, erfahren Sie in unserem neuen eMagazin – jetzt mit vier neuen Artikeln!
Maklerbestand verkaufen oder kaufen? Unser brandneues, kostenfreies eMagazin liefert klare Einblicke, echte Praxis und Orientierung im Nachfolgemarkt.
Das Fachmagazin für Versicherungshelden – jetzt kostenlos als E-Paper herunterladen.
In den kommenden fünf bis zehn Jahren sehen die Deutschen Klimawandel, gesellschaftliche Spannungen und Probleme bei der Energieversorgung als die drei größten Risiken an. Kommen noch Umweltverschmutzung (Platz 4), Pandemien und Infektionskrankheiten (Platz 8) sowie Ressourcen- und Biodiversitätsrisiken (Platz 9) hinzu, befinden sich vier Risiken unter den Top 10, die direkt auf die Veränderungen unseres Lebensraums zurückzuführen sind. Der Klimawandel als Risiko steht auch weltweit auf Platz 1. Das geht aus dem aktuellen „Axa Future Risks Report“ vom Versicherer Axa hervor.
Vertrauen in öffentliche Einrichtungen haben die meisten Befragten dabei jedoch nicht. Mehr als drei Viertel sind überzeugt, dass die öffentlichen Behörden nicht gut genug vorbereitet sind, um den Klimawandel zu handhaben. Vor allem die über 65-Jährigen (87 Prozent) sind kritisch, wie der Report ermittelt.
Dabei ist sich über die Hälfte der Deutschen (57 Prozent) durchaus darüber im Klaren, dass der Klimawandel nicht erst in den kommenden Jahren, sondern bereits heute ein Risiko darstellt. Weltweit sehen das nur 47 Prozent so. Für Klimaaktivisten, etwa diejenigen, die sich auf Straßen festkleben oder öffentliche Gebäude bemalen, haben in Deutschland insbesondere ältere Menschen nichts übrig.
Während in der Gesamtbevölkerung nur vier von zehn Deutschen (39 Prozent) die Protestaktionen gänzlich ablehnen, weil diese zur Spaltung der Gesellschaft führten, ist es bei den über 55-Jährigen knapp die Hälfte (48 Prozent). Die Gefahr einer geteilten Gesellschaft kann als Besonderheit in Deutschland angesehen werden. Denn in keinem anderen Land wird das Risiko gesellschaftlicher Spannungen so weit oben in der Liste der größten Risiken unserer Zeit geführt wie hierzulande.
Dass die Pariser Klimaziele noch erreicht werden können, glaubt allerdings kaum noch jemand. Nur noch 18 Prozent sehen es als realistisch an, dass die Erderwärmung bei 1,5 Grad noch gestoppt werden könnte. Allerdings ist die Bereitschaft hoch, eigene Gewohnheiten im Alltag zu verändern, um dem Klimawandel entgegenzuwirken. 44 Prozent der Befragten wollen als gutes Beispiel vorangehen und haben bereits ihr Verhalten verändert.
Mehr als ein Viertel (27 Prozent) hat sich bereits Gedanken gemacht, was im eigenen Leben verändert werden könnte. Die fünf am häufigsten genannten Maßnahmen sind energieeffizientes Heizen (52 Prozent), energieeffiziente Geräte (36 Prozent), weniger Fleisch (36 Prozent), Mehrwegsysteme (36 Prozent) und elektronische Geräte konsequent auszuschalten (35 Prozent). Allerdings sehen die Befragten die Verantwortung nicht nur bei sich selbst, sondern erwarten Maßnahmen der Politik, um dem Klimawandel entgegenzutreten.
Das zweite große Risiko, die gesellschaftlichen Spannungen und ihre Definition, sind der Studie zufolge abhängig vom Alter. So stimmt ein Großteil (82 Prozent) der Deutschen der Aussage zu, dass Ungleichheiten immer gravierender werden und zu zunehmenden gesellschaftlichen Spannungen sowie sozialer Zersplitterung in ihrem Land führen könnten.
Was einer möglichen Spaltung der Gesellschaft zugrunde liegt und wie gesellschaftliche Spannungen definiert werden, darin zeigen sich Unterschiede in den Altersgruppen. In Deutschland insgesamt werden „zunehmende Ungleichheiten und steigende Lebenshaltungskosten“ mit einem Drittel (33 Prozent) als maßgeblicher Faktor gesehen. Unter den 55- bis 64-Jährigen sind es hingegen nur rund ein Viertel (24 Prozent). Auch sind es deutlich mehr Frauen (38 Prozent) als Männer (28 Prozent), die zunehmende Ungleichheiten in der Gesellschaft als Hauptgrund für gesellschaftliche Spannungen sehen. Weiterhin wird Migration von 29 Prozent der Deutschen als maßgeblich für gesellschaftliche Spannungen gesehen. Von den über 65-Jährigen sind es sogar 39 Prozent. Unter den unter 25- bis 34-Jährigen sind es hingegen nur 16 Prozent. Je jünger die Befragten, desto weniger gilt Migration als Grund von möglichen Spannungen in der Gesellschaft.
Gesamtbevölkerung
Experten
Eine Plattform, die liefert: aktuelle Informationen, praktische Services und einen einzigartigen Content-Creator für Ihre Kundenkommunikation. Alles, was Ihren Vertriebsalltag leichter macht. Mit nur einem Login.