Allein im vergangenen Jahr wurden den Kfz-Versicherern rund 264.000 Wildunfälle gemeldet, wie der Versicherungsverband GDV auf Basis seiner aktuellen Wildunfall-Statistik mitteilt. Damit kommt es rechnerisch gesehen täglich zu mehr als 720 Kollisionen zwischen Pkw und Wildtieren. Bezogen auf die rund 45,8 Millionen privaten und gewerblichen Kfz-Haltern in Deutschland (Stand: 1. Januar 2017) wären immerhin knapp 0,6 Prozent der Halter von einem Wildunfall betroffen.
Die Versicherer zahlten für jeden Einzelfall im Schnitt 2.580 Euro, berichtet der GDV, der wirtschaftliche Schaden durch Wildunfälle stieg von rund 653 Millionen auf fast 682 Millionen Euro.
Kommt es zu Schäden am eigenen Fahrzeug, die durch Haarwild – wie Rehe und Wildschweine – verursacht werden, kommt die Teilkaskoversicherung dafür auf. Einige Versicherer haben ihren Schutz zusätzlich auf Unfälle mit bestimmten weiteren oder auch sämtlichen Tieren ausgeweitet, berichtet der Verband. Zudem gilt: Auch wer eine Vollkaskoversicherung abgeschlossen hat, wird entschädigt. „Auf den persönlichen Schadenfreiheitsrabatt hat ein Wildschaden keinen Einfluss“, stellt der GDV außerdem klar.
Um das Schlimmste zu verhindern, geben die Versicherungsprofis Autofahrern zehn Verhaltensregeln an die Hand:
Wie man sich verhält, um das Risiko für einen Wildunfall zu reduzieren:
Wie man sich verhält, wenn es doch mal zu einer Kollision kommt:
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