Mobilität in der Corona-Krise

Auto bleibt erste Wahl

Wird die Corona-Krise das Mobilitätsverhalten langfristig verändern? Eine Umfrage zeigt: Die Bundesbürger setzen weiterhin aufs Auto – viele sogar mehr als zuvor.
© Pixabay
Berufsverkehr: In der Corona-Krise ist das Auto für viele Menschen noch wichtiger geworden.

Die Lockerungen in der Corona-Krise führen dazu, dass die Menschen wieder mehr unterwegs sind. Hat die Pandemie Einfluss auf die Wahl des Fortbewegungsmittels? Das wollte die Huk-Coburg wissen und hat dafür Anfang Mai mehr als 2.000 Deutsche ab 18 Jahren befragt. Das Ergebnis: Zwei von drei Befragten (67 Prozent) gehen nicht davon aus, dass die Krise ihr Mobilitätsverhalten langfristig verändert.

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Beliebtestes Fortbewegungsmittel bleibt dabei das Auto: So gaben 60 Prozent der Befragten an, sich aktuell am häufigsten mit dem Pkw fortzubewegen, gefolgt von zu Fuß gehen (52 Prozent) und Fahrrad fahren (24 Prozent). Für jeden vierten Befragten ist das Auto durch die Corona-Krise sogar noch wichtiger geworden.

Öffentliche Verkehrsmittel gehören zu den Verlierern

Unter der Krise leiden vor allem die öffentlichen Verkehrsmittel. Lediglich für 15 Prozent der Befragten gehören Bus und Bahn derzeit zu den am häufigsten genutzten Fortbewegungsmitteln. 58 Prozent äußerten laut Umfrage Bedenken, öffentliche Verkehrsmittel zu nutzen. Auch bei anderen gemeinschaftlich genutzten Mobilitätsangeboten wie Carsharing oder Mitfahrbörsen überwiegt die Skepsis: Die Mehrheit der Befragten (59 Prozent) möchte derzeit kein Auto mit fremden Personen teilen.

Autorin

Hannah

Dudeck

Hannah Dudeck arbeitete von April bis Juni 2020 als freie Redakteurin für Pfefferminzia.

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