Die Kosten für Autoreparaturen steigen seit Jahren. KFZ-Versicherer werden wohl trotz Beitragserhöhungen auch in diesem Jahr wieder in den Miesen landen. Die Allianz Versicherung versucht dieser Entwicklung zumindest ein wenig entgegenzuwirken und will auch gebrauchte Ersatzteile bei der Regulierung von Autoschäden nutzen.
Das soll nicht nur kostensenkend wirken, sondern zugleich zum Umweltschutz beitragen. Schließlich müssen dann weniger Neuteile produziert werden, was CO2-Emissionen einspart.
Im Fokus stehen zu regulierende Schäden an Fahrzeugen, die zwischen drei und acht Jahre alt sind. Die Gebrauchteile sollen aus Fahrzeugen mit Totalschäden stammen. Dabei geht es vor allem um Teile wie Türen, Front- und Heckklappen sowie Spiegel, Scheinwerfer oder Rückleuchten. Bei sicherheitsrelevanten Teilen wie Lenkungen, Achs-Teile und Räder sollen keine Second-Hand-Varianten zum Einsatz kommen.