Job und Familie vereinbaren, Bürojobs nachhause verlagern. Plötzlich ist das in vielen Untenehmen möglich – gezwungenermaßen. Aufgrund der hohen Ansteckungsgefahr durch das Corona-Virus und gleichzeitiger Schul- und Kitaschließungen hat der größte Teil der Arbeitgeber seinen MitarbeiterInnen innerhalb weniger Tage das ermöglicht, was normalerweise monatelanger Planung bedarf: das Homeoffice.
Cyber-Risiko Homeoffice
Dazu gehört allerdings mehr, als einfach den Laptop unterzuklemmen und am eigenen Schreibtsich aufzuklappen. IT-Sicherheit darf auch im Homeoffice nicht zu kurz kommen. Gerade in Zeiten, in denen Kollegen aus der Ferne miteinander arbeiten, gilt es, nicht nur Passwortschutz, Mails und Programme genau zu prüfen, sondern auch den Versicherungsschutz.
Denn bei nicht ausreichender IT-Sicherheit im Homeoffice haben Cyber-Kriminelle freie Bahn – und hier sind gerade mittelständische Unternehmen in der Pflicht. „Das grundsätzliche Angebot von Homoffice steigt auch bei vielen KMUs. Allerdings wird hierbei oft ein Auge zugedrückt, wenn es um die Cyber-Sicherheit geht“, so Michael Teschner, Leiter Marketing bei Veronym. Der Sicherheitsexperte warnt: „Das ist schon unter normalen Umständen eigentlich ein No-Go. Aktuell jedoch, seit Cyber-Kriminelle im Zuge der Corona-Krise spezifische Angriffskampagnen starten, ist das Cyber-Risiko noch um ein Vielfaches höher.“
Versicherungschutz im Homeoffice
Angesichts dieser Gefahren sollten Unternehmen prüfen, ob sich eine Cyber-Versicherung lohnt. Der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) zählt derzeit 39 Anbieter, die finanzielle Schäden durch Hacker-Angriffe und andere Cyber-Gefahren auffangen, die durch verschiedene IT-Sicherheitsvorfälle entstehen können.
Ob die Mitarbeiter nun von zuhause aus arbeiten oder im Büro, spielt dabei eine eher zweitrangige Rolle. Vielmehr kommt es auch bei vorübergehend im Homeoffice arbeitenden Mitarbeitern auf eine ausreichende IT-Infrastruktur an. Diese schützt nicht nur vor Cyber-Gefahren, sie ist auch Grundvoraussetzung für den Abschluss einer Cyber-Police.
„Die verschiedenen Anbieter setzen hier unterschiedliche Maßnahmen voraus. In der Regel müssen Virenschutz und Firewall auf aktuellem Stand und, regelmäßige Datensicherungen, Zugriffsrechte und effizientes Passwortmanagement gewährleistet sein“, erklärt Patrycja Tulinska, Geschäftsführerin der PSW Group Consulting, und ergänzt: „Eine Cyber-Versicherung schützt nicht vor dem Hacker-Angriff selbst, sondern lediglich vor seinen finanziellen Folgen.“
Umso wichtiger ist es jetzt, die IT-Sicherheit im Homeoffice der Mitarbeiter zu überprüfen und gegebenenfalls nachzujustieren:
Lassen Sie sich jetzt beraten, um herauszufinden, welche Cyber-Police die richtige für Ihr Unternehmen ist.
Eine Plattform, die liefert: aktuelle Informationen, praktische Services und einen einzigartigen Content-Creator für Ihre Kundenkommunikation. Alles, was Ihren Vertriebsalltag leichter macht. Mit nur einem Login.