61 Prozent der Internet-Nutzer in Deutschland sind in den vergangenen zwölf Monaten Opfer von Cybercrime geworden. Vor einem Jahr waren es mit 67 Prozent noch mehr. Und vor zwei Jahren waren es sogar 75 Prozent. Im Schnitt ist den Befragten in den vergangenen zwölf Monaten ein Schaden von 219 Euro entstanden.
Zu diesem Ergebnis kommt eine repräsentative Befragung im Auftrag des Digitalverbands Bitkom von 1.021 Personen in Deutschland, die das Internet nutzen.
Auf diese drei Delikte teilen sich die meisten Schadenfälle im Bereich Cybercrime auf:
Dahinter folgen mit deutlichem Abstand, dass Kriminelle Zugangsdaten für Online-Dienste ausspioniert haben (9 Prozent) sowie der Betrug von Verkäuferinnen und Verkäufern beim Online-Handel (6 Prozent). Auch von neuen Angriffen mit Hilfe von künstlicher Intelligenz (KI) haben die Befragten berichtet: So haben Kriminelle sie in 3 Prozent mit einem Deepfake getäuscht, also einem KI-generierten Video oder Foto.
Generell gilt: „Bei Cyberkriminalität haben wir in den offiziellen Statistiken eine hohe Dunkelziffer, weil viele Menschen sich nicht an Behörden wenden oder juristische Schritte ergreifen“, so Ralf Wintergerst, Präsident von Bitkom. Häufiger suchten Betroffene Hilfe im persönlichen Umfeld oder änderten ihr Verhalten.
Interessant dabei: Rund ein Fünftel der Befragten (22 Prozent) haben auf einen Cyberschaden überhaupt nicht reagiert.
Eine Plattform, die liefert: aktuelle Informationen, praktische Services und einen einzigartigen Content-Creator für Ihre Kundenkommunikation. Alles, was Ihren Vertriebsalltag leichter macht. Mit nur einem Login.