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  • Von Juliana Demski
  • 06.09.2017 um 14:29
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Paris, Berlin, London, Manchester, Barcelona – in den vergangenen Monaten haben sich verheerende Terroranschläge in europäischen Metropolen ereignet. Neben den Sicherheitsbehörden reagieren auch die Versicherer auf diese Form der Gefahr und passen ihre Terrorversicherungen an. Das zeigt der aktuelle Marktreport des Versicherungsmaklers Aon.

Der internationale Terrorismus ist nach wie vor ein ungelöstes Problem der Weltgemeinschaft: Insgesamt gab es im Jahr 2016 weltweit 4.151 Anschläge. Auch für Unternehmen stellt die Terror-Bedrohung ein wachsendes Risiko dar. Die Versicherer haben das erkannt und reagieren entsprechend, wie der aktuelle Marktreport des Versicherungsmaklers Aon zeigt.

So ist hierzulande laut Aon-Report zu erkennen, dass die Terrorversicherer ihre Versicherungssummen für Terror- und Kriegsrisiken um bis zu 50 Prozent erhöht haben.

Auch legen die Anbieter nun mehr Wert auf eine genaue Risikoprüfung, bevor ein Vertrag zustande kommt.

Vor allem in deutschen Großstädten wie Hamburg, München, aber auch in der Hauptstadt Berlin und dem Finanzdienstleistungszentrum Frankfurt legen die Versicherer den Studienautoren zufolge ein besonderes Augenmerk darauf, dass die zu versichernden Unternehmen mit einem guten Risikomanagementkonzept in Vorleistung gehen.

Von der Unternehmensseite komme zudem vermehrt die Frage, inwieweit Versicherungsschutz für politische Risiken möglich sei. Vor allem international agierenden Firmen sei das wichtig. Grund hierfür sei „die momentan wohl schwer einschätzbaren Entwicklungen in einigen Ländern“, berichten die Autoren.

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Juliana Demski

Juliana Demski gehörte dem Pfeffi-Team seit 2016 an. Sie war Redakteurin und Social-Media-Managerin bei Pfefferminzia. Das Unternehmen hat sie im Januar 2024 verlassen.

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