In der Verbraucherzeitschrift „Finanztest“ (4/2020) hat die Stiftung Warentest das Leistungsniveau von Kinderinvaliditätsversicherungen genauer untersucht.
Unterschieden haben die Tester die Produkte von insgesamt elf Anbietern der Kinderinvaliditätsversicherung in zwei Kategorien:
Nur ein einziges Angebot der Versicherer konnte die Tester vollumfänglich überzeugen: Der Tarif „KISS“ der Barmenia schnitt mit dem Gesamturteil 1,5 am besten ab.
Hier leisten die Versicherer für Kinderinvalidität nur bei manchen Erkrankungen des versicherten Kindes. Das kann laut der Autoren nach schwerem Herzinfarkt, Schlaganfall, Demenz oder Krebs sein. Zudem können gravierende Beeinträchtigungen bestimmter Organe oder des zentralen Nervensystems in der Versicherung inkludiert sein.
Den Testern zufolge ist diese Form der Absicherung für Kinder jedoch eher nicht zu empfehlen – entsprechend negativ fielen auch die Bewertungen aus. Die beste Bewertung dieser Kategorie der Kinderinvaliditätsversicherung ging an die Axa. Für ihren Tarif „Kinder-Existenzschutz-Versicherung (Kinder-ESV)“ bekam sie immerhin die Note 2,6.
Als besonders wichtig wurden die Versicherungsbedingungen eingestuft. Diese flossen zu 70 Prozent in das Testergebnis ein. Laut Stiftung Warentest habe man sich hier an den Musterbedingungen des Gesamtverbands der Deutschen Versicherungswirtschaft orientiert.
Die Antragsfragen der Kinderinvaliditätsversicherungen machten demnach 30 Prozent der Gesamtbewertung aus. Hier achteten die Tester beispielsweise darauf, dass die Anbieter der Versicherung nicht nach Erbkrankheiten in der Familie fragen und die Versicherer auch auf die Folgen von Falschbeantwortung hinweisen.
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