Produkte der Woche

Neues aus den Ideenschmieden der Versicherer

Die Zurich erweitert ihre Fondspalette um nachhaltige Fonds, Domcura überarbeitet ihr Privathaftpflichtkonzept, die Generali-Tochter Dialog startet einen Antragsprozess mit integrierter Risikoprüfung, Ottonova bietet neue Tarife in der Krankenvollversicherung an, Axa und ING starten ihr erstes gemeinsames Produkt, die Grundeigentümer-Versicherung bringt eine neue Hausratversicherung auf den Markt und der Assekuradeur Konzept & Marketing hat einen neuen Unfallschutz im Angebot.
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Die Zurich erweitert ihre Fondspalette um nachhaltige Fonds.

Zurich erweitert Fondspalette um nachhaltige Fonds

Der Versicherer Zurich bietet im Rahmen seiner fondsgebundenen Rentenversicherung mit freier und gemanagter Fondsanlage nun auch nachhaltige Investments an. Das gilt für alle drei Schichten der Altersvorsorge. Ein ausgewogenes gemanagtes Depotmodell Balance ESG und fünf ESG-Einzelfonds stehen Kunden nun in der individuellen Fondsauswahl zur Verfügung. Bei diesen Investments stehen auch ökologische, soziale und ethische Ziele (Environment, Social, Governance, kurz ESG) im Fokus, nicht nur die Erzielung von Rendite.

Das Depotmodell hat einen klaren, nachhaltigen Fokus: Die Startallokation besteht aus aktiv und passiv gemanagten Aktien- und Rentenfonds, die ESG-Kriterien genügen. Die Aktienquote liegt in der Regel zwischen 40 bis 60 Prozent. Die Fondskosten betragen 0,58 Prozent. An Einzelfonds stehen zur Wahl: DWS Invest ESG Global Corporate Bonds TFC, DWS ESG Multi Asset Dynamic FD, DWS Invest ESG Equity Income TFC, Xtrackers ESG MSCI World Ucits ETF 1C (EUR) und Xtrackers ESG MSCI Europe Ucits ETF 1C (EUR).

Domcura überarbeitet Privathaftpflichtkonzept

Die Domcura hat ihr Premium-Deckungskonzept zur Privathaftpflichtversicherung überarbeitet und aufgewertet. Zukünftig erhält der Top-Schutz ohne Mehrkosten eine Summen- und Konditionsdifferenzdeckung sowie eine Marktgarantie. Gleichzeitig hat der Assekuradeur die Höhe der Deckungssumme von 20 auf 50 Millionen Euro angepasst. Den Preis haben die Kieler um bis zu 25 Prozent reduziert.

Dialog startet Antragsprozess mit integrierter Risikoprüfung

Die Dialog Lebensversicherung bietet Maklern für die Risikolebensversicherung seit neuestem eine vereinfachte Aufnahme des Versicherungsantrags an. In einem ersten Schritt müssen Kunden nun nur noch 9 statt 18 Antragsfragen beantworten. Dabei sollen die Formulierungen allgemeinverständlicher und Fachbegriffe zugunsten deutscher Bezeichnungen ausgetauscht worden sein. Zudem hat der Versicherer das Informationsblatt „Nicht anzugebende Erkrankungen und Diagnosen bei der Beantragung einer RLV inklusive Baufi-Kurzantrag“ um weitere Krankheitsbilder ergänzt. Auf der Rückseite finden sich jetzt auch Tipps zur Vermeidung häufiger Antragsfehler.

Die zweite Neuerung ist der dynamische Antragsprozess: Er läuft mit digitaler Unterstützung online im Tarifrechner ab. Dazu wurde die Fragelogik in den Gesundheitsfragen des Antrags überarbeitet und um Elemente und Regeln der medizinischen Risikoprüfung erweitert. Angepasst an die angegebenen Erkrankungen, werden ein oder zwei erforderliche ergänzende Fragen sofort gestellt und bei Bedarf allgemeine Informationen eingeholt. Je nach Diagnose und abhängig von den Antworten, kann nach Eingang in der Direktion ohne weitere Rückfragen abschließend entschieden oder direkt policiert werden. Handelt es sich um kompliziertere Krankheiten, werden die für den Antragsprozess erforderlichen Unterlagen direkt genannt.

Ottonova bietet neue Tarife in der Krankenvollversicherung an

Der digitale Krankenversicherer Ottonova hat die beiden Vollversicherungstarife Business Class und First Class auf den Markt gebracht. Der neue Tarif Business Class umfasst die Chefarztbehandlung, eine Unterbringung im Zweibettzimmer und Leistungen für hochwertigen Zahnersatz. Versicherten wird der direkte Zugang zu Fachärzten ohne Überweisung ermöglicht. Termine können sie selbst oder über den Concierge-Service von Ottonova vereinbaren.

Im Tarif First Class bietet Ottonova einen Vorsorgebonus für präventive Gesundheitsleistungen an. Kunden können die Kosten für elektronische Geräte und Dienstleistungen in Höhe von bis zu 360 Euro innerhalb von 36 Monaten bei Ottonova einreichen. Da umfasst beispielsweise Gesundheits-Apps oder die Erstattung von Anti- Stress-Trainings. Auch Chefarztbehandlung, Unterbringung im Einbettzimmer und hochwertiger Zahnersatz sind Bestandteile des First-Class-Tarifs.

Axa und ING arbeiten bei der Baufinanzierung zusammen

ING und Axa haben ihr erstes gemeinsames Produkt gestartet: Ab sofort können Kunden der ING Deutschland, die eine Baufinanzierung abschließen, mit dem „Baufinanzierungs-Schutz“ der Axa die Rückzahlung des Immobilienkredits für den Todesfall absichern. Stirbt ein versicherter Kreditnehmer, wird die noch bestehende Darlehensschuld auf Basis der vereinbarten Versicherungssumme getilgt und die Hinterbliebenen sind schuldenfrei.

Zielgruppe sollen dabei nur die Kunden sein, bei denen tatsächlich ein Absicherungsbedarf besteht – also vor allem Familien und Paaren, denen im Todesfall ein Verlust des Eigenheims droht. Der Kunde soll nur wenige Risikofragen beantworten müssen, um ein individuelles Angebot zu erhalten. Dieses richtet sich nach dem Alter des Versicherten, der Darlehenssumme und der Zinsbindung.

GEV bringt neue Hausratversicherung auf den Markt

Die GEV Grundeigentümer-Versicherung bietet ab sofort die neue GEV Protect Hausratversicherung mit den Produktlinien Basis, Kompakt und Premium an. Neben den klassischen Leistungen bei Schäden durch Einbruchdiebstahl, Unwetter, Brand oder Leitungswasser umfasst die neue GEV Protect Hausratversicherung folgende Leistungsverbesserungen:

  • Erweiterter Schutz bei grober Fahrlässigkeit
  • Cyber-Leistungen
  • Versicherung des Hausrates auch im Urlaub oder im Auto
  • Maximalentschädigung
  • Best-Leistung-Garantie
  • Einschluss unbenannter Gefahren

Zusätzlich kann der Kunde optional einen Fahrrad-Schutz, Elementar-Schutz, Glas-Schutz und die Soforthilfe als frei wählbare Module in den Versicherungsschutz einschließen. Beim Preis belohnt ein Schadenfreiheitsrabatt Versicherungsnehmer mit niedrigeren Beiträgen, wenn ihr Vertrag schadenfrei bleibt. Preisbewusste Kunden können über eine Selbstbeteiligung von 100, 250 oder 500 Euro je Schadenfall den Preis drücken. Wer bereits eine GEV-Wohngebäudeversicherung hat oder diese gleichzeitig abschließt, erhält einen Bündelrabatt von 25 Prozent auf die GEV Protect Hausratversicherung.

Neuer Unfallschutz des Assekuradeurs Konzept & Marketing

Mit der Tarifgeneration 2.0 erweitert der Assekuradeur Konzept & Marketing (K&M) seinen Unfallschutz Allsafe Bodyguard auf das in anderen K&M-Produkten eingesetzte 4-Tariflinien-Modell. Das Spektrum reicht vom Basisschutz Pure 2.0 ohne Gesundheitsfragen über die erweiterten Tariflinien Fine 2.0 und Prime 2.0 bis hin zum leistungsstärksten Tarif Perfect 2.0, der unter anderem eine Besitzstandsgarantie für den Unfallbegriff und beitragsfreie Leistungen sowie die Kostenübernahme für die Haustierbetreuung nach einem Unfall bietet.

Mit den neuen Premium-Gliedertaxen, die Kunden zu zu Prime 2.0 und Perfect 2.0 hinzuwählen können, lässt sich die Taxe für Arm und Bein auf bis zu 100 Prozent erweitern. Außerdem verzichten die zwei stärksten Tariflinien vollständig auf eine Mitwirkung bei nahezu allen Vorerkrankungen.

Such-, Rettungs- und Bergungskosten sind ebenso wie kosmetische Operationen und Zahnbehandlungs- sowie Zahnersatzkosten bis eine Millionen Euro abgesichert. Darüber hinaus ist die unfallbedingte Beschädigung und Zerstörung von bereits vorhandenem Zahnersatz ab der Tariflinie Fine 2.0 im Versicherungsschutz eingeschlossen. Auch Infektionen und allergische Reaktionen durch Insektenstiche oder Tierbisse sind mitversichert.

Optional ist das neue Schmerzensgeld, mit dem Versicherte bei geringen Verletzungen wie Schnitt- oder Platzwunden auch ohne Invalidität eine Leistung erhalten. Die Höchstleistung des Schmerzensgeldes können Versicherte bis zu einer Summe von 5.000 Euro selbst wählen.

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