Ambulante Behandlungen, Krankenhausaufenthalte, Zahnarztleistungen: In allen Bereichen genießen Versicherte mit der PKV einen deutlich besseren Schutz als ihn die gesetzlichen Krankenkassen bieten. Welche Schwerpunkte er setzt, kann jeder Kunde selbst bestimmen.
Beispiel Zahnarzt: Je nach Tarif bieten Versicherer hohe bis sehr hohe Zahnersatzleistungen. Top-Tarife sollten mindestens 75 Prozent der Kosten für Brücken, Kronen und Implantate übernehmen, bei den Behandlungskosten 90 Prozent.
Beispiel Krankenhaus: Chefarztbehandlung und Unterbringung im Ein- oder Zweibettzimmer gehören zu den wichtigsten und attraktivsten Leistungsbausteinen der PKV, ebenso die freie Wahl des Krankenhauses (auch einer Privatklinik).
Beispiel ambulante Behandlung: Freie Facharztwahl, vollständige Kostenübernahme für Behandlungen und Medikamente (und in der Praxis meist kürzere Wartezeiten) sind klare Vorteile gegenüber den Leistungen der gesetzlichen Kassen. Durch höhere oder niedrigere Selbstbehalte lassen sich die Beitragshöhen individuell gestalten.
Weitere wichtige Bausteine sind die Kostenübernahme für alternative Heilmittel und Behandlungen beim Heilpraktiker. Für Selbstständige und Freiberufler sind Krankentagegeld-Policen unverzichtbar. Die Höhe des Tagegeldes können Versicherte frei vereinbaren.
Bei der Auswahl des passenden Tarifs und des richtigen Versicherers sollten Makler allerdings auf Details achten. „Große Unterschiede gibt es bei Bausteinen wie Einzelzimmer, Wahlarzt und hohen Zahnerstattungssätzen – oberflächlich betrachtet – zwar nicht“, sagt PKV-Experte Oliver Fink. Er weist aber auf einige häufig verkannte Unterschiede zwischen einzelnen Versicherern hin: „Dazu zählen etwa versteckte Selbstbehalte bei Arznei-, Heil- und Hilfsmitteln“, so Fink. „Sehr unterschiedlich verfahren Versicherer auch zum Beispiel bei Rehamaßnahmen, Psychotherapien, Naturheilverfahren, Optionsrechten und Behandlungen im Ausland.“
Maklerinnen und Maklern rät er, solche Unterschiede bei der Auswahl des Versicherers im Auge zu behalten, ebenso wie die wichtigsten Unternehmenskennzahlen. Fink: „Auch wenn die Zahlen teilweise schwer zu interpretieren sind, rate ich zumindest zu einer Negativselektion.“
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Eine Antwort
Bitte verbreitet doch nicht so oberflächliche Artikel. Bei der Auswahl einer PKV geht es um viel, viel mehr. Und immer wieder dieses Geschwafel über Kennzahlen. Finger weg, wenn man diesen Bereich nicht beherrscht. Tatsächlich verstehen dies nur sehr wenige. Richtige Aufarbeitung des Gesundheitszustandes, Erfahrungen mit den Versicherern und deren Annahmepolitik spielen übrigens auch eine große Rolle. Und bitte vergesst Rating & Rankings. Die suggerieren nur eine Abkürzung für Berater und Kunde, die es jedoch nicht gibt. Daher mein persönlicher Rat für die Auswahl einer PKV. Nimmt euch Zeit, viel Zeit und sucht euch einen erfahrenen und spezialisierten Makler/in. Sucht diese(n) online, denn die Wahrscheinlichkeit, der diese Berater vor Ort bzw. in deiner Nähe sind, ist recht gering.