In einer Zeit der steigenden Beiträge nimmt sich das Institut für Vorsorge und Finanzplanung (IVFP) die private Krankenversicherung (PKV) vor. Im „IVFP Rating 2025 Unternehmensqualität privater Krankenversicherer“ geht es nicht um die Beiträge selbst, sondern die Frage, wie gut die Anbieter aufgestellt sind.
„Unser Rating der privaten Krankenversicherer gibt Aufschluss über die Kontinuität der Unternehmenskennzahlen“, erklärt IVFP-Geschäftsführer Andreas Kick. Die aktuelle Prämienwelle bemerke man lediglich in abgeschwächter Form. So sei die durchschnittliche Quote für Rückstellungen für Beitragsrückerstattungen (RfB) über alle Krankenversicherer hinweg von 9,0 auf 6,7 Prozent gefallen. Währenddessen stieg der Kapitalanlagebestand durchschnittlich um 2,5 Prozent. Die Solvenzkennzahlen, also die SCR-Quoten, sanken hingegen leicht, liegen aber mit etwa 500 Prozent immer noch auf hohem Niveau.
Das IVFP nahm 34 private Krankenversicherer unter die Lupe. Die dafür genutzten Zahlen sind von 2020 bis 2024. Insgesamt vergab es 210 Punkte anhand von 23 Kriterien, aufgeteilt in die Gebiete:
Dabei werden nur Werte untersucht, die sich aus den Zahlenwerken der Versicherungsunternehmen oder der Unternehmensgruppe (Konzernbericht) und aus öffentlich zugänglichen Quellen (Geschäftsbericht, Bafin-Berichte) herauslesen lassen. Öffentliches Material also.
Diese sechs PKV-Anbieter erreichten die Note „Exzellent“:
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